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Diagramm und Covid-19-Symbol auf der 3D-Tastatur

OWM-Umfrage Sinkende Budgets: Pandemie-Folgen schränken Werbemarkt weiterhin ein

Shutterstock/keport
Shutterstock/keport

Eine Mitgliederbefragung der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) zeigt, dass jedes dritte Mitgliedsunternehmen inzwischen sehr stark von der Pandemie betroffen ist. Das schlägt sich auch in den Werbebudgets 2021 nieder.

Bereits zu Beginn der Pandemie im März 2020 ergab eine unter den Mitgliedern der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) durchgeführte Umfrage, dass die Pandemie Folgen für den Werbemarkt haben wird. Nun belegt eine weitere Untersuchung, dass die Stimmung unter Marketern immer noch eher pessimistisch ist.

Mittel- bis langfristig abnehmende Etats

Der Anteil der sehr stark betroffenen Unternehmen hat um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Jedes dritte Mitgliedsunternehmen ist inzwischen sehr stark von der Pandemie betroffen. Die Umsatzentwicklung 2021 wird deutlich verhaltener eingeschätzt als noch im Herbst 2020. Der Anteil der Mitgliedsunternehmen, die eine bessere Umsatzentwicklung erwarten, ist um 40 Prozent eingebrochen.

Das hat auch Einfluss auf die Werbebudgets 2021: Jedes zweite Unternehmen rechnet mittel- bis langfristig mit abnehmenden Etats. Jedoch haben über die Hälfte der Mitglieder individuelle, auf Corona-dezidierte, Kampagnen umgesetzt - mit positiver Bilanz: Ein Großteil (90 Prozent) bewerten diese als erfolgreich beziehungsweise sehr erfolgreich.

Gesellschaftliche Verantwortung in der Markenkommunikation

Drei Viertel der Unternehmen geben an, dass gesellschaftliche Verantwortung in der Markenkommunikation in den letzten 12 Monaten signifikant an Bedeutung gewonnen hat. Über die Hälfte (60 Prozent) der Mitgliedsunternehmen hat die gesellschaftliche Verantwortung in der Markenkommunikation eine sehr hohe (22 Prozent) bzw. hohe (38 Prozent) Relevanz.

Weiterhin sind viele der Meinung, dass die Bedeutung von Social Media und Influencern weiter zunehmen wird: Während bei den klassischen Medien und Sponsoring deutlich mehr Mitgliedsunternehmen mit sinkenden Werbeausgaben rechnen, verhält, es sich den digitalen Kanälen verhält genau umgekehrt - insbesondere für Social Media und Influencer geht die Mehrheit von einer Zunahme der Ausgaben aus. 

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