INTERNET WORLD Business Logo Abo

Dos und Don'ts Regeln für Native Advertising

Ganz in der Optik der Umgebung: Native Advertising

Shutterstock.com/vicspacewalker

Ganz in der Optik der Umgebung: Native Advertising

Shutterstock.com/vicspacewalker

Immer mehr Werbungtreibende setzen auf diskrete Anzeigen, die sich ihrem Umfeld anpassen. Aber welche Erwartungen haben User an das Native Advertising - und was sollten Firmen besser bleiben lassen?

Beim sogenannten Native Advertising passen sich Werbeanzeigen in Stil und Optik der jeweiligen Plattform an, auf der sie erscheinen. Sie sollen den User weniger stören als auffällig aufpoppende Anzeigen und dadurch besser akzeptiert werden. G+J Media Sales EMS hat nun in einer Studie ermittelt, welche Erwartungen Nutzer an Native Advertising haben. Daraus lassen sich die folgenden Handlungsempfehlungen ableiten, die Werbungtreibende beachten sollten, wenn sei mit ihren Kampagnen positive Effekte beim Verbraucher erzielen wollen:

Dos beim Native Advertising

  • Deutliche Kennzeichnung der Native Advertising Inhalte, damit User sich nicht getäuscht oder betrogen fühlen.
  • Die Kooperation zwischen dem jeweiligen Markenartikler und dem betroffenen Medium muss einen erkennbaren Mehrwert liefern.
  • Glaubwürdigkeit: werbungtreibende Marke und werbetragende Website müssen zusammen passen und die präsentierten Inhalte sollten mit dem Medienumfeld harmonieren.


Dont's beim Native Advertising

  • Marke und Werbung dürfen nicht im Vordergrund stehen.
  • Zu viele begleitende Sponsoringflächen und klassische Displaybanner lenken vom Native Advertising ab und werden vom User als negativ empfunden.
  • Die Mehrheit der Befragten akzeptiert maximal ein bis zwei Native Advertising Kooperationen auf einer Website.
  • Keine zu umfangreichen Inhalte beim Native Advertising, sondern kurze und knackige Infos.

Die Aussagen basieren auf einer Studie, bestehend aus einer quantitativen Basisbefragung, qualitativen Tiefeninterviews und begleitenden Wirkungsstudien von Native Advertising Kampagnen. Eine detaillierte Präsentation der Studienergebnisse wird es auf der Branchenmesse dmexco in Köln geben, am 10. September 2014 von 12:00  bis12:45 Uhr im Seminarraum eins. 

Auch beim viralen Marketing gilt es gewisse Dos und Don'ts zu beachten. Der Branchenverband eco erklärt, worauf bei viralen Kampagnen geachtet werden sollte und wie sich das Risiko eines Misserfolgs reduzieren lässt.

Das könnte Sie auch interessieren