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Mobile Devices Google, Smartphones und die Zahnbürste

Immer dabei: Google

Shutterstock.com/Tsyhun

Immer dabei: Google

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Wie Smartphones, Wearables und Co den Alltag verändern - und wie Google damit das Leben der Menschen verbessern will: Darüber sprach Philipp Justus, DACH-Chef von Google, auf der dmexco in Köln.

Gerade die Deutschen neigten dazu, lieber über die Risiken von neuen Technologien zu sprechen als über deren Vorteile. Aller "Technophobie" und "Googlephobie" zum Trotz wollte Philipp Justus, Managing Director bei Google für Deutschland, Österreich und die Schweiz, auf der dmexco ausführen, wie der Konzern die Welt mit seinen Produkten und Diensten zu einem besseren Ort mache.

Das fängt bei der Suche an: Um den Menschen die Suche zu erleichtern, werde es immer wichtiger direkte Antworten auf Fragen zu liefern, so Justus. Im Zeitlater der mobilen Endgeräte werde dabei die Sprachsuche immer wichtiger. Kombiniert mit direkten Antworten erspart sie Smartphone-Nutzern die langwierige manuelle Eingabe.Auch Smartwaches könnten in Zukunft das Leben von immer mehr Usern erleichtern. "Die meisten von uns nehmen ihr Smartphone hundert Mal am Tag in die Hand, um Informationen zu erhalten", so Justus. Die smarten Geräte am Handgelenk ersparen diesen Handgriff und das lästige Entsperren.


Und auch das Autofahren will Google den Nutzern abnehmen. So hat der Konzern in diesem Jahr den Prototyp eines selbstfahrenden Autos präsentiert. Das Besondere an dem Zweisitzer: Er verzichtet auf ein Lenkrad sowie auf ein Gas- und Bremspedal. Angesichts von 1,2 Millionen Verkehrstoten im Jahr, von denen 93 Prozent durch menschliches Versagen sterben, sei dies die sicherere Lösung.

Ziel hinter allen Produkten und Dienstleistungen sei es, das Leben von so vielen Menschen wie möglich zu verbessern: "Wir wollen Produkte entwickeln, die von Milliarden Menschen mindestens zwei Mal am Tag genutzt werden - so wie die Zahnbürste", sagte Justus in Anlehnung an einen Ausspruch von Google-Gründer Larry Page.

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