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Transparenz Mehr Einblick in die Viewability bei Youtube

shutterstock.com/Sergey Nivens
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Für Werbekunden ist nicht nur der Klick, sondern bereits das "Ansehen" ihrer Anzeigen wichtig. Youtube will Advertisern jetzt die entsprechenden Statistiken zum eigenen Analysieren zugänglich machen.

Viewability ist das Stichwort, das Advertiser bewegt: Eine Anzeige ist per definitionem dann "sichtbar", wenn wenigstens die Hälfte ihrer Pixel für die Dauer von mindestens zwei Sekunden auf dem Bildschirm gesehen werden konnten. Statistiken dazu will Youtube jetzt seinen Werbekunden zur Verfügung stellen, damit diese unabhängig von dem Videodienst analysieren können, wie viele ihrer Ads tatsächlich von Nutzern gesehen wurden.

Damit reagiert Youtube nach Informationen der Financial Times auf Beschwerden von Werbekunden wie Kellogg's und Unilever, die in der Vergangenheit ihre Werbeaktivitäten bei dem Videodienst zurückgeschraubt hatten, da Zweifel über die Viewability ihrer Anzeigen bestanden.

So will Youtube unter anderem Daten, die über die Position und den Kontext der Ads Auskunft geben, an entsprechende externe Analytics-Unternehmen wie Comscore oder Integral Ad Science freigeben.

Noch in diesem Jahr soll die Initiative für mehr Einblick umgesetzt werden. Statistiken zur Viewability stellt Google für seine Display-Anzeigen bereits zur Verfügung - Active View zeigt den Werbekunden, ob ihre Anzeigen gesehen werden.

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