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Übernahme wackelt Datenpanne könnte Yahoo-Verkaufspreis drücke

shutterstock.com/Ken Wolter
shutterstock.com/Ken Wolter

Die Nachrichten über den Datenklau und die Kooperation von Yahoo mit der NSA hinterlassen einen schlechten Eindruck. Übernahme-Interessent Verizon will den Kaufpreis für Yahoo nun drücken.

Bekommt Verizon kalte Füße - oder will der Telekommunikationskonzern einfach nur die Preise drücken? Angesichts der wahren Flut an schlechten Nachrichten über Yahoo und die Datenkooperation mit US-Sicherheitsbehörden sowie dem Datenhack aus dem Jahr 2014 scheint zwar der Deal zwischen Verizon und Yahoo nicht vom Tisch zu sein, doch der bei rund fünf Milliarden US-Dollar angesetzte Kaufpreis ist wohl nicht mehr sicher. 

Nach Informationen der New York Post ist AOL-Chef Tim Armstrong, der auch für Verizon verantwortlich ist, nun an der Reduzierung des Kaufpreises interessiert. Um mindestens eine Milliarde US-Dollar solle der Kaufpreis gedrückt werden. Laut Firmeninsidern soll Yahoo jedoch auf dem anvisierten Fünf-Milliarden-Deal bestehen. 
Beide Unternehmen haben die Spekulationen bisher nicht kommentiert. 

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Yahoo unter Druck mit den US-Sicherheitsbehörden kooperiert hatte. Im Jahr 2014 war Yahoo außerdem Opfer eines Hackangriffs geworden, bei dem Millionen von Nutzerdaten gestohlen worden waren. 

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