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In-Game-Advertising wird zum Werbetrend

Die Zahl der Skeptiker, die finden, Werbung hat in Computerspielen nichts zu suchen, wird zunehmend geringer, ermittelte der Branchenverband Bitkom.

Ingame-Advertising erfreut sich in Deutschland immer größerer Akzeptanz. Das zeigt eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom. 66 Prozent der Online-Gamer akzeptieren die Finanzierung von Spielen durch Integration von Werbung. n Mehrheit der On-line-Gamer akzeptiert (66 Prozent). Damit liegt die Zustimmungsquote deutlich höher als noch vor einem Jahr. 2007 hatte lediglich knapp die Hälfte (48 Prozent) grundsätzlich nichts gegen diese Werbeform einzuwenden.

Marketer, die Werbung in Spielen schalten wollen, erreichen damit alle Altersschichten: 28 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre spielen digitale Spiele, zeigt die Bitkom-Erhebung weiter. Der Anteil bei den Jüngeren ist allerdings deutlich höher. Von den 14- bis 29-Jährigen spielen 57 Prozent auf PC, Konsole oder Handy, bei den über 50-Jährigen sind es 11 Prozent. Zudem ist Gaming keine reine Männerdomaine mehr: Der Anteil der Frauen liegt derzeit bei 22 Prozent.

Ein aktueller Trend ist das Spielen über das Internet: 36,9 Prozent der wachsenden Gruppe derjenigen, die über die technische Ausrüstung verfügt, nutzt die interaktive Unterhaltung. Online-Spiele sind besonders bei den jüngeren Zielgruppen verbreitet. Aber auch bei den über 50-Jährigen kommen sie gut an: Jeder fünfte ältere Videospieler vertreibt sich seine Zeit auch mit Internet-Games. Fast jeder Zweite (45 Prozent) würde prinzipiell für sein Vergnügen zahlen. Im Vorjahr waren es gerade einmal 16 Prozent - das ist ein Plus von 184 Prozent. Und schon gut jeder Zehnte macht das Portemonnaie bereits heute auf: 11,4 Prozent zahlen für Internet-Spiele.

Grundlage für die Angaben ist eine repräsentative Befragung von tausend Deutschen ab 14 Jahren.

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