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Blogger zwingen Nike zum Kampagnen-Rückzug

Aufgrund von Protesten aus Bloggerkreisen, die Nike Schwulenfeindlichkeit vorwerfen, muss der Sportartikelhersteller eine Werbekampagne zurückziehen.

Die Macht des Web 2.0 bekommt der Sportartikelhersteller Nike jetzt zu spüren: Weil sich in Bloggerkreisen Proteste gegen eine aktuelle Basketball-Kampagne von Nike häuften, zieht das Unternehmen jetzt diese Anzeigen zurück. Sie zeigten Basketballer, die beim Kampf um den Korb auf unschickliche Weise gegeneinander prallten, mit dem Slogan: "That ain't right". Kritiker unterstellen Nike jetzt Schwulenfeindlichkeit und sogar Rassismus. Man wolle damit andeuten, dass unter Schwarzen die AIDS-Gefahr hoch sei, so der Vorwurf. Nike rudert zurück. Die Anzeigen wurden aus dem Verkehr gezogen, um die Absicht zu unterstreichen, die Vielfalt bei Sport und Arbeit ausdrücklich zu unterstützen.

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