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Google Places importiert Foursquare-Check-Ins

Google Places importiert Foursquare-Check-Ins Mehr User-Bewertungen für den Geolocation-Dienst

Google ist mit seinen Social-Media-Diensten bislang nicht sonderlich erfolgreich. Deshalb versucht der US-Konzern auf anderen Wegen an die Nutzerdaten zu kommen. Jetzt bietet Google Places die Möglichkeit, GeoRSS- oder Atom-Feeds einzubinden. Auf diese Weise lassen sich auch die Check-ins bei Foursquare auf den Google-Dienst übertragen.

In ihrem Profil bei Google Places können User jetzt auch RSS- und Atom-Feeds anderer Dienste in den Suchschlitz eingeben. Auf diesem Wege können sämtliche darin angegebenen Orte auch in den Dienst importiert werden. Auch die damit verbundenen Bewertungen und Kommentare werden übernommen und von Google mit den bereits vorhandenen Daten und Bewertungen anderer User zusammengeführt, erklärt Google in einem Blogeintrag.

Als zusätzliches Feature bietet Google ein Webprotokoll an. Aktiviert der User diese Funktion werden alle geografischen Orte in seinen Suchanfragen protokolliert. Damit wird eine Art Suchhistorie erstellt, die jedoch nur die Orte berücksichtigt. Das funktioniert natürlich nur bei Usern, die mit ihrem Google-Konto angemeldet sind und dann entsprechende Suchanfragen stellen. Places führt damit real besuchte Orte und potenzielle Ziele zusammen.

Wer seine Check-ins von Foursquare auf Google Places übertragen will, findet einen entsprechenden Foursquare-Feed in seinen Account. Damit lassen sich jedoch standardmäßig nur die zwanzig häufigsten Check-ins übertragen. An die Check-ins bei Facebook kommt Google damit jedoch nicht, denn das Social Network stellt keinen entsprechenden Feed bereit.

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