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Zweite Aktienrunde für Zynga?

Zweite Aktienrunde für Zynga? Spieleanbieter braucht mehr Kapital

Obwohl der Börsenstart nicht besonders gut ausfiel, will der Spieleanbieter Zynga noch mehr Aktien in den Umlauf bringen. Damit will das Unternehmen Investoren ermöglichen, ihre Aktien noch innerhalb der vorgeschriebenen Haltefrist verkaufen zu können.

Erst vor knapp zwei Monaten ist Zynga an die Börse gegangen. Jetzt will das Social Gaming-Unternehmen bereits eine zweite Aktienrunde nachlegen, berichtet Bloomberg. Diese soll nach Insiderinformation stattfinden, bevor die ursprüngliche Haltefrist im Juni 2012 zu Ende gehe.

Eine zweite Verkaufsrunde könnte für Zynga und seine Investoren insofern vorteilhaft sein, als dass damit Anleger ihre Anteile weiter verkaufen können. Anteilseigner dürfen normalerweise ihre Anteile innerhalb einer Sperrfrist von sechs Monaten nach der Erstausgabe nicht veräußern.

Zynga startete im Dezember 2011 an der Börse. Doch der Börsengang brachte dem Unternehmen im ersten Quartal nach der Emission noch nicht die erwarteten Einnahmen, stattdessen verzeichnete das Unternehmen hohe Verluste. Direkt nach dem Börsengang verlor die Aktie an Wert und fiel zeitweise auf acht US-Dollar. Seit Ende Januar 2012 steigt der Kurs wieder und erreichte am 2. März 2012 seinen Höchststand mit 14,69 US-Dollar und lag damit deutlich über dem Ausgabepreis von zehn US-Dollar.

Zynga will in Zukunft eine Gaming-Plattform starten, auf der sowohl eigene Spiele als auch Angebote Dritter zu finden sind.

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