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Ein größeres Publikum ansprechen

LinkedIn führt gesponserte Werbebotschaften ein Käufliche Nachrichten

Auf Facebook und Twitter gibt es sie schon seit einiger Zeit: Gesponserte Nachrichten, mit denen Unternehmen auch Nutzer ansprechen können, die ihnen nicht folgen. Jetzt hat auch das Karriere-Netzwerk LinkedIn solche "Sponsored Updates" eingeführt.

Nach Facebook und Twitter führt nun auch das Business-Netzwerk LinkedIn gesponserte Nachrichten ein. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, ein Publikum anzusprechen, das über die eigenen Follower hinausgeht. "Mit den gesponserten Botschaften können Vermarkter diese Inhalte direkt an relevante Berufstätige verbreiten", zitiert das Branchenportal Mashable David Hahn, Vice President Produkt Management bei LinkedIn: "Vermarkter können gesponserte Updates an jedes Segment unseres Premiumpublikums richten, basierend auf Profildaten von über 225 Millionen Mitgliedern."

LinkedIn will sich nicht nur als Karrierenetzwerk präsentieren, sondern versteht sich auch als Marketingwerkzeug zur Selbstdarstellung von Firmen und Marken. Dazu hat das Portal im Juni 2013 Zahlen und Fakten in einer Übersicht veröffentlicht. Das soziale Netzwerk hat unter anderem den News-Aggregator Pulse übernommen. Die stärkere Integration von Nachrichten in das Netzwerk soll dazu beitragen, die Mitglieder zur Interaktion anzuregen. Facebook hat bereits 2011 gesponserte Meldungen eingeführt, aber auch "Tweets" auf dem Microbloggingdienst Twitter sind käuflich.

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