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Datenschutz in sozialen Netzwerken

Datenschutz in sozialen Netzwerken Große Bedenken

In einer Diskussionsrunde im Deutschen Bundestag kritisierten Datenschützer den Umgang der Social Media mit den Daten der Nutzer. Vertreter von Google und Facebook hielten dagegen, dass ihre Firmen europäische Datenschutzbestimmungen befolgten. Doch halten die internetworld.de-Leser ihre Daten für sicher?

Das Vertrauen der internetworld.de-Leser in den Datenschutz sozialer Netzwerke ist gering: Drei Viertel (77 Prozent) halten ihre Daten auf Facebook, Twitter und Co für nicht sicher, nur 23 Prozent hatten keine Bedenken. An der Abstimmung nahmen 88 Personen teil.

Am Montag vergangener Woche waren Facebook und Google vor den deutschen Bundestag geladen. Dabei haben Abgeordnete und Datenschützer die Internetfirmen eindringlich zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer aufgefordert. Im Gegenzug bekannten sich die beiden Internetunternehmen zu mehr Transparenz, boten jedoch keine Änderungen an. Der Datenschutzbeauftragen von Schleswig-Holstein Thilo Weichert kündigte deshalb für November "eine weitere Eskalation" an. Gegen private und öffentliche Stellen mit Fanseiten bei Facebook und einem "Gefällt-mir"-Button auf der Internetseite werde dann eine Klärung vor dem Verwaltungsgericht angestrebt.

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