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AP stellt Newsräubern über das Internet nach

AP stellt Newsräubern über das Internet nach

Der Chef der US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP), Dean Singleton hat angekündigt, die illegale Nutzung von Inhalten der Agentur schärfer verfolgen zu wollen.

Um die Verteilung seiner Nachrichten besser kontrollieren zu können, will die Nachrichtenagentur AP ein System entwickeln, mit dem legale und illegale Nutzer der AP-Nachrichten leichter identifiziert werden können. "Wir können nicht länger zusehen, wie andere aufgrund von falschen rechtlichen Annahmen von unserer Arbeit profitieren", erklärt Dean Singleton den neuen Kurs.

Er wolle sich zudem dafür stark machen, dass die geltenden Gesetze gegen den Diebstahl geistigen Eigentum verschärft werden. Zugleich kündigte AP-Präsident Tom Curley an, dass auch neue Online-Suchseiten entwickelt werden sollen, die die neuesten Nachrichten von verlässlichen Quellen, also den AP-angeschlossenen Medien, in den Vordergrund heben sollen.

Dieser Schritt passt gut zu der Marschrichtung von AP, die in den letzten Jahren immer mehr versucht hat, schwerpunktmäßig Nachrichten von allgemeinem Interesse für die großen Webportale wie Google oder MSN anzubieten. Darunter litten die kleinen und mittleren amerikanischen Redaktionen, denen AP weniger lokale Nachrichten beschert und die sich deshalb, ähnlich wie in Deutschland, immer öfter von den Nachrichtendiensten trennen.

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