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Amazon-Gründer Bezos kauft Washington Post

Amazon-Gründer Bezos kauft Washington Post Für 250 Millionen US-Dollar aus dem Privatvermögen

Amazon-Gründer Bezos

Amazon-Gründer Bezos

Da soll noch mal einer sagen, die Internetwirtschaft interessiere sich nicht für Printmedien: Jeff Bezos, Gründer des Online-Marktplatzes Amazon, erwirbt die US-Hauptstadtzeitung Washington Post für 250 Millionen US-Dollar. Das Geld stammt aus dem Privatvermögen des Internetunternehmers.

"Also, hier kommt eine Geschichte, von der wir nicht erwartet hätten, sie heute zu schreiben", erklärt die in ihrem Blog: -Gründer Jeff Bezos übernimmt die Washington Post für 250 Millionen US-Dollar aus seinem Privatvermögen. Die Zeitung wird daher nicht Teil von Amazon.

Verlagschef Donald Graham begründete den Verkauf mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Printmedien und betonte, Bezos sei ein "einzigartig guter neuer Besitzer", sagte er. Der Verkauf soll innerhalb von 60 Tagen über die Bühne sein, die bisherigen Verantwortlichen behalten ihre Ämter.

Bezos selbst sagte, er sei zuversichtlich für die Zukunft der Zeitung und versprach: "Die Werte der 'Post' werden sich nicht ändern." Die Zeitung, die unter anderem die Watergate-Affäre enthüllt hatte, war über vier Genration in den Händen der Familie Graham und hatte im Jahr 2012 einen operativen Verlust von 53,7 Millionen US-Dollar verzeichnet.

Amazon hat zuletzt mit der Ankündigung Aufsehen erregt, Vielretournierern "in Ausnahmefällen" das Kundenkonto zu schließen.

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