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Nutzung von Computer- und Videospiele (Foto: clipdealer/SeanPrior)

Nutzung von Computer- und Videospiele 21 Millionen Deutsche spielen digital

Fast ein Drittel (29 Prozent) aller Deutschen ab 14 Jahren spielen mit PC, Smartphone, TV-Gerät oder Konsolen, das sind 21 Millionen Personen. Der Anteil bei den Männern ist mit 32 Prozent höher als bei den Frauen mit 27 Prozent.

Am beliebtesten sind Denk- und Strategiespiele, gefolgt von Actiongames. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom, für die tausend Personen über 14 Jahre telefonisch befragt wurden. "Mobilität, Onlinefähigkeit, hochauflösende Bilder und neueBedienmöglichkeiten lassen virtuelle und reale Welten verschmelzen",erklärtBitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Faszination.

Frauen spielen anders als Männer  - sie entscheiden sich nur halb so häufig wie Männer für Actionspiele. Egoshooter & Co. kommen lediglich bei knapp 15 Prozent der Frauen, aber bei 29 Prozent der Männer gut an. Umgekehrt begeben sich Frauen sehr viel häufiger (13 Prozent) als Männer (fünf Prozent) in virtuelle Welten oder nutzen Social Games (zehn zu sechs Prozent), die über soziale Netzwerke gespielt werden.

Vier von fünf Jugendlichen spielen, aber auch bei den Älteren sindComputerspiele beliebt. Von den 40- bis 49-Jährigen machen fast 30Prozent digitale Spiele, bei den 50- bis 59-Jährigen ist es jederSechste. Vor allem Kinder erkunden digitale Welten mit Konsolen-, PC und Onlinespielen. Schon zwei Drittel der 6- bis 9-Jährigen besitzen mindestens ein elektronisches Spielgerät, bei den 10- bis 13-Jährigen sind es sogar 83 Prozent.

Bei der Spielbegeisterung der jungen Generation verwundert es nicht, dass der Kauf von Onlinegames-Entwicklern durch große Unternehmen aktuell im Trend liegt. Insidern zufolge steht Apple derzeit in Verhandlungen mit der chinesischen Firma Handseeing. Erst vor wenigen Tagen gab Disney bekannt, den Spieleexperten Playdom für bis zu 763 Millionen US-Dollar zu kaufen. Kurz zuvor hatte Google zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar in den Social-Games-Anbieter Zynga investiert.

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