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best brands 2011 verliehen

best brands 2011 verliehen Kein Internetunternehmen unter den besten Marken

Bei der Prämierung der erfolgreichsten Marken gab es gestern Abend in München eine Überraschung: Kein einziges Unternehmen der Onlinebranche war unter den Top Ten der best brands. Im Vorjahr war Google als beste Unternehmensmarke ausgezeichnet worden.

Der Automobilbauer Volkswagen hat sich in der Kategorie Beste Unternehmensmarke in diesem Jahr den ersten Platz sichern können - vor Miele und Audi. In den vergangenen zwei Jahren lag Google auf Position eins, in diesem Jahr war der Internetkonzern nicht unter den beliebtesten zehn Brands.

In der Kategorie Beste Produktmarke gewann Vorjahressieger Lego erneut, dicht gefolgt von Miele und Nivea. Microsoft landete mit seinen Software auf dem achten Platz.

Ein Durchmarsch an die Spitze gelang dem Sieger der Kategorie Beste Wachstumsmarke: Apple. Der Unterhaltungselektronikkonzern, der bis dato noch nie in den best-brands-Rankings vertreten war, sicherte sich mit seinen Produkten in diesem Jahr auf Anhieb den ersten Platz vor LG und Tamaris. Die diesjährige Sonderkategorie Beste Entscheidermarke im Bereich Dienstleistungen und Services führt Kempinski an.

Die best brands werden von der serviceplan Gruppe, der Gfk, ProSiebenSat.1 Media, der Wirtschaftswoche, dem Markenverband und der iq media marketing verliehen, zur Gala im Bayerischen Hof in München waren 450 Gäste geladen.

Um die Beste Produktmarke zu ermitteln, untersucht die GfK zunächst den tatsächlichen Markterfolg der 236 bekanntesten Marken aus 33 Branchen bei Fast Moving Consumer Goods und langlebigen Gebrauchsgütern. Um die Attraktivität der Marken bei den Konsumenten zu bestimmen, wurden in den Monaten Oktober und November 2010 Telefoninterviews mit 3.000 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt.

Die wachstumsstärkste Produktmarke ist gekennzeichnet durch die stärkste Veränderung beim Marktanteil und auch bei der Markenattraktivität. Um die Beste Unternehmensmarke zu identifizieren, werden die rationale Einstellung wie auch die emotionale Wertschätzung der breiten Öffentlichkeit zu diversen Unternehmen ermittelt. Für die Sonderkategorie wurden 850 repräsentativ ausgewählte Entscheider online befragt.

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