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Internationale Start-ups in Berlin

Spotify und airbnb auf der next Internationale Start-ups in Berlin

Was macht Berlin als Standort für internationale Unternehmen so interessant? Warum ist eine Präsenz in Deutschland wichtig? Mit diesen Frage befassten sich Gunnar Froh von airbnb, Axel Bringéus von Spotify und Jason Whitmire von Earlybird Ventures auf der next 2012.

"Deutschland ist ein wichtiger Markt für Spotify, aber es sei auch kein leichter Markt, deshalb haben wir mit dem Marktstart länger gewartet", sagt Axel Bringéus. Der Streaming-Markt sei hier noch lange nicht so verteilt, dass sich die einzelnen Anbieter in die Quere kämen. In welche Länder Spotify in Zukunft expandieren will, lies sich Bringéus nicht entlocken.

Deutsche Start-ups und die dahinterstehenden Inkubatoren genießen nicht überall auf der Welt einen guten Ruf. Vielfach werde ihnen eine Copycat-Mentalität nachgesagt.  Aber auch aus Deutschland kämen immer mehr gute und spannende Geschäftsideen, die von hier aus die Welt erobern, sagt  Gunnar Froh von Airbnb.

Das Unternehmen stehe noch ganz am Anfang. "Derzeit haben wir in Deutschland mehr als 10.000 Nutzer, die ein Zimmer bereitstellen. Wir versuchen jetzt von den Early Adopters zu einer größeren Nutzergemeinde zu kommen", erläutert Froh. Weltweit arbeiten mehrere Hundert Mitarbeiter für das junge Unternehmen.

Einen Einblick in die Wahrnehmung Deutschlands und insbesondere Berlins aus Sicht von Investoren gibt Jason Whitmire von Earlybird. "Wir investieren in 25-35 junge Unternehmen pro Fund. Zuletzt hatten zehn davon ihren Sitz in Berlin. Davon ist ein Drittel eher lokal aktiv, das heißt in der DACH-Region." Ein weiteres Drittel sei europaweit tätig und das letzt Drittel weltweit.

Earlybird investiere aber nicht nur in Onlineunternehmen, sondern auch in andere Bereiche wie in Unternehmen der Energiewirtschaft oder Medizintechnik. Auch da nehme Deutschland eine wichtige Rolle ein, weil zum Einen neue Technologien hier entwickelt würden und zum Anderen Deutschland in absehbarer Zeit aus der Atomenergie aussteigen werde. Das mache Innovationen nötig.

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