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Marken auf Marktplätzen Amazon und eBay: Enge Grenzen für Markenführung

Shutterstock/Claudio Divizia
Shutterstock/Claudio Divizia

Auf Marktplätzen können sich Marken nur innerhalb eines bestimmten Rahmens bewegen. Für das Marken-Image kann das zum Problem werden. Ein Gespräch mit David Avetisian, Head of MPO bei SaphirSolution, über Freiräume einer Marke auf Amazon und eBay.

Der Großteil der Kunden auf Marktplätzen sucht nicht nach speziellen Marken. Ist es trotzdem für Markenartikler sinnvoll, in Markenbildung auf Plattformen wie eBay oder Amazon zu investieren?

David Avetisian:
Es ist definitiv empfehlenswert. Wenn man bedenkt, dass über 40 Prozent des E-Commerce-Volumens in Deutschland über Marktplätze generiert werden, kann sich kaum noch eine Marke erlauben, auf diese Kaufkraft zu verzichten. Die Reichweite, die Online-Marktplätze mit sich bringen ist mittlerweile immens! Mit Hilfe der richtigen Maßnahmen lässt sich dies durchaus gewinnbringend für die eigene Brand Awareness nutzen. Den eigenen Webshop auf eine ähnliches Niveau zu bekommen, ist dagegen extrem zeitaufwendig und kostspielig - meines Erachtens auch nur in Kombinationen mit professionell gepflegten Marktplätzen möglich.

Darüber hinaus nutzen immer mehr Menschen Amazon statt Google als Produktsuchmaschine. Auch deshalb sollte die eigene Marke stets in den gut platzierten Suchergebnissen der Marktplätze auftauchen.

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