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Trust

Umfrage

Was macht Shopping-Seiten vertrauenswürdig?

shutterstock.com/schatzy
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Welche Faktoren sind dafür entscheidend, dass Kunden auf einer Shopping-Seite einen Kauf abschließen? Eine Umfrage zeigt, was für Vertrauen sorgt. Und was die User nervt.

Wenn User mit der Performance einer Website nicht zufrieden sind, kann es ganz schnell gehen. Macht das Portal keinen vertrauenswürdigen Eindruck auf sie, sind Kunden spätestens in zehn bis 20 Sekunden wieder weg. Im Zweifel führen sie ihren Kauf dann auf einer anderen Plattform durch, die nur ein paar Klicks entfernt ist, dafür aber mehr Vertrauen einflößt.

Welche Faktoren sind aber für die Vertrauensbildung am wichtigsten? Was verunsichert die Käufer und was nervt sie so, dass sie schnell wieder abspringen?

Das wollte das Portal addictivetips.com wissen, das dazu unter rund 4.500 Usern eine weltweite Umfrage durchgeführt hat. Darin wurden die Befragten aufgefordert, fünf vertrauensbildende Indikatoren und fünf Nerv-Faktoren von Websiten zu benennen.

Bekannte Zahlungsmethoden strahlen Vertrauen aus

Am wichtigsten für einen erfolgreichen Online-Kauf ist demnach, dass übliche Zahlungsmethoden aufgeführt werden. 77 Prozent der User geben an, sie würden den Einkauf abbrechen, wenn nicht die allseits bekannten Zahlungsmethoden angeboten würden.

Für 62 Prozent ist es entscheidend, dass die Beurteilungen Vertrauen ausstrahlen. Dabei geht es nicht unbedingt um gute Urteile zu den jeweils angebotenen Artikeln, sondern dass die Reviews leicht gefunden werden und nachvollziehbar sind.

Dritter wichtiger Faktor ist, dass anerkannte Qualitätssiegel vorhanden sind. Denn diese bürgen gewissermaßen für einen sicheren Checkout, reibungslose Bezahlung und einen unbedenklichen Umgang mit Daten. Weitere wichtige Punkte: Übertragung via SSL-Verschlüsselung und die Angabe einer Adresse sowie einer Telefonnummer.

Tabelle

Welche Faktoren sind für eine Shopping-Site vertrauensbildend?

Addictivetips.com

Abschreckend auf einer Website wirken hingegen Pop-up-Banner (80 Prozent) und Rechtschreibfehler (76 Prozent). Online Shops, auf denen sofort irgendwelche Banner aufpoppen oder wo es von falschen Schreibweisen wimmelt, lassen unter den Usern offenbar die Alarmglocken klingeln. Das Signal, das damit ausgelöst wird, heißt: Schnell weg hier! Zweifel an der Seriosität wecken auch wenig gängige Zahlungsarten (69 Prozent). Hohe Nervfaktoren haben zudem langsame Ladezeiten, Links, die ins Nirwana führen, oder die übermäßige Verwendung von Stock-Bildern.

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