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Postbote der deutschen Post
Logistik 28.03.2019
Logistik 28.03.2019

Logistikbranche Deutsche Post und Verdi einigen sich auf Haustarifvertrag

shutterstock.com/mattomedia Werbeagentur
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Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf Anpassungen des Haustarifvertrags verständigt. Damit wird eine Überleitung von rund 13.000 Beschäftigten der DHL Delivery GmbH in die Deutsche Post AG ermöglicht.

Die Deutsche Post und Verdi haben sich bei ihren Tarifverhandlungen auf einen einheitlichen Haustarifvertrag geeinigt. Damit bekommen rund 13.000 Beschäftigte der Billigtochter DHL Delivery GmbH ebenfalls den weiterentwickelten Haustarifvertrag.

Konkret bedeutet das, dass die Beschäftigten der DHL Delivery GmbH aus dem Geltungsbereich der regionalen Tarifverträge für Spedition und Logistik in den Haustarifvertrag der Deutschen Post AG zum 1. Juli 2019 übergehen.

"Im Rahmen der laufenden Umbaumaßnahmen im deutschen Brief- und Paketgeschäft haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, der Sicherheit für die Beschäftigten bedeutet und dem Unternehmen langfristig Chancen bietet. Mit dieser Vereinbarung machen wir einen weiteren Schritt zu wettbewerbsfähigen Tarifstrukturen im Brief- und Paketmarkt und schaffen Voraussetzungen für einen dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Gleichzeitig grenzen wir uns bewusst von einem Niedriglohnwettbewerb in der Branche ab", so Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group.

Verzicht auf Fremdvergabe an Drittfirmen

Des Weiteren einigten sich die Post und die Gewerkschaft Verdi darauf, den zum 31. März 2019 befristeten Verzicht der Deutschen Post auf eine Fremdvergabe von Leistungen an Drittfirmen bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Ebenfalls wurde der Kündigungsschutz für alle Tarifangestellten um weitere drei Jahre bis zum 31.12.2022 verlängert.

"Beim derzeitigen Umbau unseres Brief- und Paketgeschäfts in Deutschland ist Planungssicherheit nicht nur für uns als Unternehmen wichtig, sondern auch für unsere Beschäftigten, denn unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Diese Sicherheit können wir mit der Vereinbarung gewährleisten. Im Gesamtpaket ermöglichen uns die getroffenen Vereinbarungen, unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken und zugleich eine wirtschaftlich tragbare Lösung für das Unternehmen zu erreichen", sagt Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor des Konzerns.

Mehr zum Thema Logistik gibt es am 16. und 17. Juli in München auf der eLogistics World Conference.

Ebner Media Group

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