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Alle Daten fließen an einer Stelle zusammen

Digital Marketing Center Teradata erweitert Marketing-Tool

Teradata
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Teradata benennt das "Digital Messaging Center" in "Digital Marketing Center" um. In der neuen Version sind nun Mobile Marketing sowie Social-Media-Marketing integrale Bestandteile.

Damit Marketingverantwortliche den Erfolg ihrer unterschiedlichen Werbekanäle vergleichen können, müssen Kampagnen- und Nutzerdaten an einer Stelle zusammenfließen. Genau das will Teradata mit dem neuen "Digital Marketing Center" bieten. Mit dem Tool können Werbungtreibende auf einer Oberfläche ihre E-Mail-Newsletter und mobilen Push-Notifications aussenden, ihre Posts auf Facebook und Twitter steuern sowie Landing Pages für Kampagnen verwalten.

"Bisher lag unser Fokus auf E-Mail-Marketing und SMS. Jetzt haben wir zusätzlich mobile Push-Nachrichten und Social-Media-Marketing in dasselbe Interface integriert", erklärt Rolf Anweiler, Regional Leader Marketing International bei Teradata Marketing Applications. Für die Teradata-Kunden sei es entscheidend, dass die Daten an einem Ort liegen und nicht getrennt in Silos oder über mehrere Applikationen verteilt, betont Anweiler die Vorteile. Damit können Kampagnen im Zusammenhang ausgewertet werden. Ein wichtiger Aspekt für die Kunden sei auch, dass Teradata die Daten auf Servern in Deutschland hostet und diese dem deutschen Datenschutz unterliegen.

Zu den Kunden von Teradata zählen unter anderem die Deutsche Telekom, Nintendo sowie die Online-Händler Bonprix und Westwing. Klassische E-Commerce-Unternehmen, Konzerne und größere Mittelständler sind die Zielgruppe, die Teradata mit dem neuen Tool anspricht.

Rolf Anweiler Regional Leader Marketing International bei Teradata Marketing Applications

 Rolf Anweiler, Regional Leader Marketing International bei Teradata Marketing Applications

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Außer dem Namen ändert sich auch das Pricing: Mit dem Digital Marketing Center führt Teradata drei verschiedene Preisstufen ein, die sich an der Intensität der Nutzung orientieren. "Der Kunde wählt ein Package und definiert, wie viele Touchpoints er monatlich braucht", erläutert Anweiler. Ein Touchpoint stellt einen Kontakt zu einem Nutzer dar. Wenn ein Unternehmen jemandem über das Digital Marketing Center einen Newsletter und zwei Push-Nachrichen sendet, sind das drei Touchpoints.

Seit Ende März 2015 ist das neue Digital Marketing Center im Einsatz. Ab Ende April werden die Kunden, die bislang das Digital Messaging Center von Teradata nutzen, migriert. Die Roadmap für die Weiterentwicklung des Tools sieht vor, den Bereich Datenhaltung und -Analyse auszubauen. "Heute fällt es Kunden schwer, Kampagnen über mehrere Kanäle hinweg zu optimieren“, stellt Anweiler fest. Demnächst sollen Teradata-Kunden herausfinden können, wie gut beispielsweise das Mail-Marketing im Zusammenspiel mit Mobile oder Social Media funktioniert.

Integrierte Marketing-Clouds sind ein Trend im Online-Marketing. Andere Anbieter solcher Tools sind beispielsweise IBM oder Adobe. Diese Lösungen versprechen, die digitale Customer Journey, also die Berührungspunkte eines Internet-Nutzers mit einer Marke, abbilden zu können. Und sie sammeln Daten zu Unique Usern, um anhand der Surf- und Kaufmuster Werbung persönlicher auf die jeweiligen Interessen zuschneiden zu können.

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