2. Quartal 01.08.2019, 08:50 Uhr

Zalando übertrifft Erwartungen - und baut Zahl aktiver Kunden aus

Zalando hat im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Fashion-Händler konnte die Zahl der aktiven Kunden steigern - und auch der Ausbau des Partnerprogramms läuft gut. Daher hat der Konzern seine Jahresprognose leicht angehoben.
(Quelle: shutterstock.com/360b)
Der Online-Händler Zalando gewinnt mehr Kunden und zeigt sich für das Gesamtjahr optimistischer als bisher. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich im zweiten Quartal von 94 Millionen auf 101,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Die Erlöse stiegen um 20,1 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro, was im Rahmen der Prognosen liegt. Das Bruttowarenvolumen (Gross Merchandise Volume, GMV) wuchs um 23,7 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro.
Die Zahl der aktiven Kunden stieg um 3,7 Millionen (15,2 Prozent) auf 28,3 Millionen. Die Seitenaufrufe wuchsen im gleichen Zeitraum um 34,3 Prozent auf 986,4 Millionen, 84 Prozent davon kamen über mobile Endgeräte. Die Anzahl der Bestellungen im 2.Quartal stieg auf 36,1 Millionen.

Ausbau des Partnerprogramms

Darüber hinaus baut Zalando sein Sortiment weiter aus. Im Fokus steht dabei die Ausweitung des Premiumsegments, des Angebots an nachhaltiger Mode sowie der Ausbau des Partnerprogramms und der Kooperationen mit Offline-Händlern. Derzeit sind mehr als 1.300 stationäre Geschäfte an die Zalando-Plattform angebunden.
"Unsere Transformation zur Plattform nimmt weiter Fahrt auf. Das Wachstum unseres Partnerprogramms macht unser Sortiment für Kunden attraktiver und diverser. Dies führt gleichzeitig dazu, dass unser GMV deutlich schneller wächst als der Umsatz - im Einklang mit unserer langfristigen Strategie", fasst David Schröder, Chief Financial Officer bei Zalando, zusammen.
Die Jahresprognose hob der Konzern leicht an. Zalando erwartet den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nun in der oberen Hälfte der Spanne von 175 bis 225 Millionen Euro. Das Umsatzplus soll rund um das untere Ende der Spanne von 20 bis 25 Prozent liegen (zuvor: am unteren Ende). Die Investitionen sollen unverändert bei etwa 300 Millionen Euro liegen.



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