Bitkom-Studie 03.12.2019, 13:42 Uhr

Geschenke: Deutsche stehen auf Technik unterm Weihnachtsbaum

Einer Studie des Bitkom zufolge wollen zu Weihnachten fast drei Viertel der Bundesbürger Elektroprodukte entweder verschenken oder selbst anschaffen.
(Quelle: shutterstock.com/Prostock-studio)
Auch dieses Jahr stehen zu Weihnachten Elektroprodukte wieder ganz oben auf den Wunschzetteln der deutschen Konsumenten. Wie eine aktuelle Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren zeigt, wollen fast drei Viertel (73 Prozent) solche Produkte verschenken oder sich selbst anzuschaffen.
Besonders begehrt sind Fitnesstracker (37 Prozent) gefolgt von Tablet-PCs (28 Prozent), Spielkonsolen (24 Prozent) und Smart-TVs (22 Prozent). Auf dem fünften Platz liegen Smartphones, die mit 20 Prozent immerhin noch jeder Fünfte verschenkt oder für sich selbst kauft. Auf den weiteren Plätzen rangieren Smartwatches (17 Prozent), smarte Sicherheitskameras (15 Prozent), Virtual-Reality-Brillen (14 Prozent) und digitale Sprachassistenten (14 Prozent) wie Google Home oder Amazon Echo.
"Elektronik-Produkte sind als Geschenk seit vielen Jahren beliebt. Smarte und vernetzte Geräte liegen im Moment besonders im Trend", sagt Sebastian Klöß, Bitkom-Referent für Consumer Technology.

Gutscheine für einen Online Shop

Viele Deutsche setzen aber auch auf Gutscheine, wie der Bitkom betonte. So geben 40 Prozent an, zu Weihnachten einen Gutschein für einen Online Shop wie Amazon zu verschenken. Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) verschenkt Guthaben für Prepaid-Karten für Mobiltelefone und 9 Prozent ein Abo für Online-Unterhaltungsangebote wie Netflix, Spotify oder ein E-Paper-Abo.
Bei den Unterhaltungsmedien liegen Computerspiele mit 35 Prozent vorn, dahinter folgen Hörbücher auf CD (16 Prozent), Musik-CDs (15 Prozent) und schließlich Filme oder Serien auf Blu-Ray oder DVD (8 Prozent).
"Computerspiele sind seit Jahren ein beliebtes Geschenk. CDs, DVDs und Blu-Rays werden hingegen immer seltener verschenkt, weil Musik und Filme vermehrt gestreamt werden", so Klöß.




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