Eprofessional: Praxistipps für Online-Shops 29.10.2012, 13:15 Uhr

Gut gerüstet gegen Google

Die "Button-Lösung", Googles "Trusted Store"-Siegel und kostenpflichtiges Google-Shopping: Trotz des boomenden E-Commerce müssen sich Online-Händler zunehmend auf stärkere Regulierungen und Einschränkungen einstellen. Um den Internet-Shops den Umgang mit den neuen Herausforderungen und Möglichkeiten zu erleichtern, hat Eprofessional eine To-do-Liste erstellt - mit Tipps zu Mobile, SEO und den Product Listing Ads.
Während der klassische Versandhandel einbricht, fährt E-Commerce weiter auf der Überholspur. Laut Handelsverband Deutschland wird der Einzelhandel in Deutschland bis Ende 2012 dem Online-Handel 29,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Das wären 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit dem Umsatz nehmen aber auch die Herausforderungen und neuen Möglichkeiten zu, mit denen sich Online-Händler auseinandersetzen müssen.
Um Fragen wie: "Welche neuen Regulierungen wurden zum Beispiel zum Schutz des Users erlassen?", "Wie wirkt sich der Einfluss von Google aus?" oder "Welche neuen Vertriebskanäle zeichnen sich am Horizont ab?" zu beantworten, hat die Performance-Agentur eprofessional fünf To-do's für Online-Shops erstellt:
1. Mobile Commerce liegt voll im Trend. Daher sollten Sie unbedingt die Usability Ihres Shops auf mobilen Geräten testen und gegebenenfalls anpassen. Denn: Gerade im mobilen Bereich ist die Abbruchquote bei Käufen mit knapp 50 Prozent recht hoch. Nutzen Sie außerdem am besten bewährte Bezahlmethoden wie PayPal für den mobilen Zahlungsvorgang, da die Mehrheit der Nutzer hiermit schon Erfahrungen hat.
2. Da Google-Shopping voraussichtlich ab 2013 in Deutschland kostenpflichtig werden soll, sollten Sie so früh wie möglich auf die "Product Listing Ads" von Google umsteigen. So haben Sie die Möglichkeit, bereits jetzt zu testen, welche Formate und Positionierungen Ihnen die bestmögliche Cost per Order bringen. Gleichzeitig sollten Sie in die Qualität Ihrer Produktdaten investieren und Ihre Daten immer aktuell und gut strukturiert halten.
3. Um einer Verschlechterung des Google Rankings durch die Algorithmus-Updates wie Panda und Co. entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, einzigartigen und aktuellen Content zu Ihren Produktbeschreibungen oder Produktbewertungen hinzuzufügen, statt die Standardbeschreibungen der Produzenten zu kopieren.
4. Social Commerce ist mehr als nur die bloße Implementierung eines Schaufenster-Tabs oder eines Facebook-Shops. Finden Sie kreative und innovative Ideen für Facebook, mit denen Sie auf die sozialen Dynamiken eingehen, die Daten des Netzwerkes bestmöglich ausnutzen und die Besonderheiten im Social Shopping miteinbeziehen können.
5. Beantragen Sie das Siegel "Google Trusted Stores", sobald es in Deutschland angeboten wird und binden Sie es auf Ihrer Webseite ein. Die Anmeldung ist kostenlos, aber an bestimmte Service-Anforderungen gebunden, wie beispielsweise eine zügige Versandabwicklung. Die Vorteile des Siegels bestehen vor allem in einem hohen "Trust"-Potenzial sowie einer möglichen Verbesserung des Index-Rankings.
Martin Hubert, Geschäftsführer von eprofessional, resümiert: "Der E-Commerce entwickelt sich stetig weiter. Wichtig ist es für Online-Händler, ihre  Hausaufgaben zu machen, sowie gesetzlichen Restriktionen und den Bedürfnissen der Verbraucher nachzukommen. Für die Zukunft müssen weitere innovative Konzepte her, um auch über neue Kanäle Umsätze zu erzielen".



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