In eigener Sache 24.09.2019, 09:17 Uhr

Der Payment Summit als Teil der Fintechweek

Viele Event-Veranstalter bündeln ihre Expertise in sogenannten Themenwochen. Wir haben uns mit Clas Beese, Gründer und Geschäftsführer der Fintech Week, unterhalten, was der Auslöser für die Gründung der Fintech Week war.
(Quelle: shutterstock.com/Montri Nipitvittaya )
Berufliche Fortbildung ist in jeder Branche essenziell, doch die zeitlichen Ressourcen sind bei den meisten knapp bemessen. Viele Event-Veranstalter tragen diesem Rechnung und bündeln ihre Expertise in so genannten Themenwochen.
Im Bereich Social Media ist dies beispielsweise im Rahmen der Social Media Professional Days möglich, im Bereich Retail wird im Jahr 2020 die INTERNET WORLD EXPO zur Commerce Week ausgebaut und die Fintech Week im November 2019 in Hamburg "sammelt" Veranstaltungen rund um Payment und der Zukunft der Finanzen um sich.
Logische Folge ist daher, dass auch der Payment Summit, auf dem sich Händler zu allen für sie relevanten Payment-Themen informieren können, sich der diesjährigen Fintech Week angeschlossen hat und so Teil wird von mehr als 30 Veranstaltungen wie etwa Barcamps, einem Hackathon und eben klassischen Konferenzen zum Thema Payment.
Clas Beese, Gründer und Geschäftsführer der Fintech Week
Quelle: Fintech Week
Wir haben uns mit Clas Beese, Gründer und Geschäftsführer der Fintech Week, unterhalten, was das Besondere an dieser Woche ist.
Im November 2019 findet zum vierten Mal die Fintech Week in Hamburg statt: Unter dem Motto "Eine Woche. Eine Stadt. Das Beste zur Zukunft der Finanzen" sammelt ihr die verschiedensten Veranstaltungen zum Thema Payment - vom Meetup bis zur großen Konferenz. Was war der Auslöser die Fintech Week zu starten?
Clas Beese
: Die Realisierung, wie vielfältig schon 2016 die FinTech-Szene in Hamburg war. Unser Ziel war von Anfang an, all die Player zusammenzubringen, die sich bereits mit der Zukunft der Finanzen beschäftigen. Das Konzept ist aber längst über Hamburg hinausgewachsen und mittlerweile trifft sich bei der Fintech Week die gesamtdeutsche Branche - und wegen unserer englischsprachigen Fachkonferenz FinForward sowie weiterer Side Events dieses Mal erstmals auch die internationale Szene.
Wie haben sich für Euch die Themen in den letzten vier Jahren verändert? Was wurde wichtiger, was weniger, was wird heute anders gewertet als vor vier Jahren?
Beese: Die Themen der Fintech Week sind heute noch näher an den tatsächlichen Trends als das in unseren Anfängen der Fall war. Das liegt vor allem daran, wie wir sie heute finden: Seit 2018 haben wir einen Beirat, der aus mehr als einem Dutzend Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammengesetzt ist. Dieses ehrenamtliche Gremium hilft uns enorm dabei, die Trends zu identifizieren, die wirklich wichtig sind für Banken, Start-ups, Versicherungen und Dienstleister aus dem Finanzsektor.
Außerdem hat sich die Branche selbst gewandelt: Das Verhältnis zwischen FinTech-Start-ups und etablierten Playern ist heute ein anderes als vor vier Jahren; vor allem, weil die Etablierten verstanden haben, dass FinTech-Unternehmen auch Partner sind, um dem digitalen Strukturwandel zu begegnen. Sie haben eben auch verstanden, dass Digitalisierung nicht nur das Digitalisieren von analogen Prozessen bedeutet, sondern mit einem Wandel der Marktstrukturen einhergeht. Große Netzwerkeffekte, wie PayPal sie verzeichnet, sind nicht so einfach nachzubauen. Diese Veränderung im Kräfteverhältnis spiegelt sich auch auf der Fintech Week wieder, wo Start-ups und Banken viel mehr miteinander reden als noch 2016.
Quelle: Ebner Media Group
Der Payment Summit findet am 6. und 7. November 2019 statt und deckt alle Themen ab, die für Händler derzeit spannend sind: Payment im Omnichannel, Payment im Crossborder Commerce, neue Möglichkeiten der Bonitätsprüfung, Identity Fraud im Payment, Kryptowährungen wie Libra und die Chancen für den Handel und vieles mehr.



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