85 Millionen Sendungen 07.11.2019, 13:04 Uhr

So wickelt Hermes das Weihnachtsgeschäft 2019 ab

Mehr als 85 Millionen Sendungen erwartet Hermes Deutschland zum Weihnachtsgeschäft 2019. Dabei kommen zusätzliche Arbeitskräfte und Fahrzeuge zum Einsatz. Für geschäftliche Auftraggeber gilt in dieser Saison erneut ein individuell verhandelter Peak-Zuschlag.
(Quelle: Hermes )
Die Logistik-Dienstleister geraten allmählich ins Schwitzen: Die jährlichen Paket-Massen zum Weihnachtsgeschäft lassen nicht mehr lange auf sich warten. Hermes Germany erwartet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft mehr als 85 Millionen Sendungen. Das wäre ein Plus von circa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. An Spitzentagen geht das Unternehmen bundesweit von bis zu 2,3 Millionen Paketen und Päckchen aus. Die Tage mit den meisten Sendungen erwartet Hermes am 4., 5., 11. und 12. Dezember.
"In Anbetracht der weiterhin wachsenden Paketmengen in Kombination mit dem steigenden Personalbedarf auf einem nahezu leergefegten Arbeitsmarkt ist das Weihnachtsgeschäft für die gesamte Logistik-Branche jedes Jahr eine Herausforderung. Allein in Deutschland werden wir 2019 an Spitzentagen etwa 2,3 Millionen Sendungen zustellen", so Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany.

Investitionen in Digitalisierung

Fortlaufende Investitionen in Digitalisierung, die Letzte Meile, neue Standorte und Technik sind laut Schlüter deshalb essenziell. "So haben wir mit unseren neuen Logistik-Centern in Hamburg, Leipzig und am Flughafen Münster/Osnabrück unsere Abwicklungskapazitäten in diesem Jahr nochmals massiv erhöht. Das wird sich insbesondere im Weihnachtsgeschäft auszahlen", hofft der COO.
Wie bei der Konkurrenz kommen auch bei Hermes zusätzliche Arbeitskräfte und Fahrzeuge zum Einsatz, um das hohe Paketaufkommen zu bewältigen. Insgesamt werden zu Weihnachten bis zu 15.000 Zusteller für Hermes im Einsatz sein. Bundesweit beschäftigt Hermes im Weihnachtsgeschäft bis zu 6.500 zusätzliche Arbeitskräfte, die vor allem in der Zustellung sowie beim Umschlag in den Logistik-Centern und Depots unterstützen.

Für geschäftliche Auftraggeber

Um das erhöhte Paketvolumen auch in diesem Jahr zu bewältigen, will Hermes eng mit dem Handel zusammenarbeiten. "Wir agieren Hand in Hand mit dem Handel. Dank präziser Mengenprognosen lassen sich Zusatzkapazitäten frühzeitig planen. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt und es nicht allzu winterlich wird, erwarten wir ein gutes Weihnachtsgeschäft", so Schlüter.
Für geschäftliche Auftraggeber gilt in dieser Weihnachtssaison erneut ein individuell verhandelter Peak-Zuschlag. Der Aufpreis gilt für geschäftliche Auftraggeber vom 1. November bis 31. Dezember 2019. Die Höhe ist individuell verhandelt. Bezuschlagt werden ausnahmslos alle Sendungen, inklusive Retouren. Privatpakete bleiben zuschlagfrei.
Grundsätzlich verlangen viele deutsche Paketdienste in diesem Jahr von Online-Händlern und anderen gewerblichen Versendern Zuschläge für Sendungen in der Weihnachtszeit. DPD verlangt von Geschäftskunden in der Regel rund 75 Cent mehr pro Paket. Der Konkurrent UPS verteuert im Weihnachtsgeschäft nach eigenen Angaben insbesondere Pakete, die besonders groß oder schwer sind.



Das könnte Sie auch interessieren