Internet World Messe veröffentlicht zehn Tipps für Online-Händler 23.07.2013, 15:23 Uhr

Preise je nach Außentemperatur

Der Sommer hat Deutschland endlich fest im Griff. Doch während sich die Verbraucher über sonnige Nachmittage im Freibad und laue Nächte beim Grillen im heimischen Garten erfreuen, stöhnen Webhändler über sinkende Umsatzkurven. Zehn teils ausgefallene Tipps schaffen Abhilfe.
"Der Sommer zählt seit jeher zu den umsatzschwächsten Zeiten im Jahr. Dennoch herrscht jedes Mal eine gewisse Nervosität unter den Online-Händlern", sagt Nicole Rüdlin, Leiterin der E-Commerce-Messe Internet World. "Unsere Checkliste soll Shop-Betreibern Anreize geben, wie sie die Kauflaune der Konsumenten ankurbeln und die ruhige Zeit zur Vorbereitung der Herbst-/Wintersaison nutzen können." Wie der Online-Handel das Sommerloch am besten überbrückt und sich jetzt schon auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres vor Weihnachten vorbereitet, zeigen die Tipps der Internet World Messe:
1. Schaffen Sie besondere Kaufanreize
Tageskatuelle Angebote mit Preisen, die von der Außentemperatur abhängen, sind eine gute Möglichkeit, um Platz im Lager zu schaffen. Auch Aktionen wie die Suche nach dem Sommerloch mit Zehn-Prozent-Rabatt-Coupon sind eine ansprechende Möglichkeit, Kunden durch den eigenen Shop klicken zu lassen. Dreingaben zur Bestellung, die thematisch zum Sommer oder zum Shop passen - beispielsweise USB-Ventilatoren, Strandtücher oder Kühltaschen - können ebenfalls zum finalen Klick auf den Kauf-Button motivieren.
2. Trimmen Sie Ihr Sortiment auf Hochsommer
Nehmen Sie passend zu Saison und Wetterlage ergänzende Produkte in ihr Sortiment auf, die den spontanen Bedarf der daheim gebliebenen Shopper decken und begleiten sie diesen Schritt mit entsprechenden Kampagnen. Schließlich sind Online-Werbeplätze in den Sommermonaten auch günstiger zu bekommen als in der restlichen Saison. Durch Aktualität, Kreativität und Service lassen sich Kunden vom Wettbewerb weglocken und an die eigene Marke binden. Auch der Rest des Sortiments ist in der weniger arbeitsintensiven Sommerzeit einen genaueren Blick wert: Identifizieren Sie wenig rentable Artikel und ersetzen Sie sie durch attraktivere.
3. Zeigen Sie mit Ihrer Marke stationäre Präsenz
Marken müssen im Sommer dorthin, wo die Kunden sind: an den Strand, die Beachclubs, Bahnhöfe oder Flughäfen. Mittel zum Zweck sind beispielsweise QRCode-Walls oder kleine Pop-up-Stores, die neben dem Sortiment auch noch eine sommerliche Überraschung wie Eis, kühle Getränke oder einen Pool bieten.
4. Optimieren Sie Ihren Shop für mobile Endgeräte
Wenn Ihre Kunden im Sommer nicht zuhause anzutreffen sind, müssen Sie ihnen wenigstens mobil beste Voraussetzungen bieten, bei Ihnen einzukaufen.
5. Belohnen Sie treue Kunden
Zur Jahreshälfte ist es an der Zeit, sich bei seinen Kunden einmal für deren Treue zu bedanken. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - sei es in Form eines Online-Gutscheins oder einer Einladung zum Eisessen im Flagship-Store. Denkbar ist auch, eine Auswahl an (umsatzstarken) Kunden zum BBQ einzuladen, um in lockerer Umgebung über Themen rund um das Sortiment, den Service oder die Marke zu sprechen. Der persönliche Kontakt schafft Vertrauen, schafft neue Insights und sorgt für messbaren Umsatz.



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