Studie zum Onlinehandel auf Facebook 10.04.2013, 13:35 Uhr

Ist der F-Commerce gescheitert?

Das Konzept von Facebook als Verkaufsfläche hat sich nicht bewährt. Die wenigsten der ursprünglich auf dem sozialen Netzwerk gestarteten F-Commerce-Pioniere sind heute noch mit Verkaufsangeboten auf der Plattform vertreten. Als Werbevehikel dagegen bleibt das Netzwerk beliebt.
Ist der F-Commerce gescheitert?
Vor mittlerweile anderthalb Jahren startete das Projekt F-Commerce: Facebook ermöglichte damals Unternehmen, direkt auf dem sozialen Netzwerk eigene Verkaufsflächen einzurichten. Doch im Zeitraum zwischen dem vierten Quartal 2011 und dem Abschlussquartal 2012 sank der Zahl der US-Retailer, die auf dem Netzwerk verkaufen, um 63 Prozent. Das heißt: Nur noch sechs Prozent aller Onlinehändler boten zum Jahreswechsel den Einkkauf auf ihrer Facebook-Seite an. Das berichtet emarketer.
Schon im vergangenen September hatte sich herauskristalliert, dass die Nutzung des F-Commerce nicht den Hoffnungen der teilnehmenden Retailer entsprach. Im Jahr zuvor konnten sich immerhin zwei Drittel der Facebook-Nutzer vorstellen, über das soziale Netzwerk auch einzukaufen.
Dennoch ist Facebook aus der Strategie der Retailer nicht mehr wegzudenken. Fast alle, nämlich 98 Prozent, waren mit einer Unternehmensseite im Netzwerk vertreten - und verlinken von dort auch auf ihre Webseite. Denn das Teilen und Weiterleiten von Informationen und Angeboten boomt nach wie vor.
Facebook setzt auf Gefühle und hat heute mit der Einführung eines neuen Features begonnen. Mitglieder können mit Symbolen ihren Kontakten zeigen, wie es ihnen geht: Ein Klick auf ein Emotikon innerhalb der Statusmeldung erlaubt das Auswählen des entsprechenden Smileys, so Techcrunch.



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