E-Commerce-Trends 08.02.18 08.02.2018, 07:52 Uhr

Mydealz legt Amazon lahm

Mydealz macht Amazon platt, Trivago schreibt rote Zahlen, Alnatura plant Lebensmittellieferdienst, Fackelmann will auf Marktplätzen wachsen und Heidelberger Druckmaschinen hegt E-Commerce-Ambitionen.
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- NEWS -

Amazon: Durch einen Gutscheinfehler bei Amazon, der auf dem Portal Mydealz.de gepostet worden ist, ist gestern Abend die Amazon-Bestellabwicklung lahm gelegt worden. Das ist bisher einzigartig. Was war passiert? >>>Wortfilter.de
Trivago: Die Reiseplattform hat 2017 erstmals einen Milliardenumsatz erzielt, unterm Strich aber stehen rote Zahlen. Neue Angebote sollen das Geschäft beleben. >>>Wiwo.de
Alnatura: Noch steckt das Projekt in der Frühphase. Aber bald will die Bio-Supermarktkette Alnatura nach Hause liefern. >>>wuv.de
Fackelmann: Um stärker zu wachsen, will der Küchenhelferhersteller künftig auf Firmenzukäufe und den Online-Handel setzen. Bislang habe man erst zehn Prozent der Wegstrecke erreicht, heißt es von Seiten des Unternehmens. So sei man auf vielen Marktplätzen noch nicht, auf die man gehen könne und wolle. >>>BR.de
Heidelberger Druckmaschinen: Mit "Heidelberg Digital Unit" hat der Druckmaschinenhersteller ein neues Kompetenz-Center für digitales Marketing und E-Commerce gestartet. Das Ziel ist ambitioniert: Die E-Commerce-Umsätze sollen in den kommenden Jahren auf rund 300 Millionen Euro verdreifacht werden. >>>Pressemitteilung
Delivery Hero: Der Essenslieferdienst steigerte den Umsatz 2017 um 60 Prozent. Auch die Zahl der Bestellungen nahm zu. Doch zu Gewinnen oder Verlusten gibt es keine Angaben. >>>Gründerszene.de
eBay: Bereits vor einiger Zeit hatte der Online-Marktplatz die Änderung seiner Bilderrichtlinien angekündigt, um sich so bestimmte Rechte an allen Bildern, die auf die Plattform hochgeladen werden, zu sichern. Für Händler, die ihre hochgeladenen Fotos gar nicht besitzen, sondern selbst nur eingeschränkte Rechte haben, stellt dies ein akutes Problem dar. Nun hat Ebay den Stichtag der Umsetzung zwar verlegt, viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt den Händlern dennoch nicht. >>>Onlinehaendler-News.de
PrintPeter: Mit dem kostenlosen Druck von Skripten hat sich PrintPeter unter Studenten einen Namen gemacht. Den will es jetzt nutzen, um online erfolgreich zu sein. >>>Gründerszene.de

- INTERNATIONAL -

Zalando Österreich: Sieben von acht Klauseln in den AGB von Zalando in Österreich sind unzulässig, entschied der Oberste Gerichtshof in Österreich nach einer Klage des vereins für Konsumenteninformation. Konkret geht es um Bestimmungen über Beschaffungsrisiko, Haftungsfreizeichnungen, Rücktrittsrecht sowie Datenschutzklauseln. >>>derStandard.at
Zalando Schweiz: Der deutsche Berliner Modeversender hat sein Geschäft 2017 in der Schweiz kräftig ausgebaut. E-Commerce-Experte Thomas Lang von der Beratungsfirma Carpathia errechnet einen Zalando-Umsatz von 685 Millionen Franken, was einem Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zalando liegt damit in etwa gleichauf mit Marktführer H&M, der 2017 in Lokalwährung acht Prozent verlor und 695 Millionen Franken umsetzte. >>>Handelszeitung.ch
Net-a-Porter: Der Luxusmodeversender wittert mehr Potenzial im Handel mit Accessoires wie Schuhen, Handtaschen oder Schmuck. Jetzt wird dort personell aufgestockt. >>>WWD.com
Walmart: Um das Online-Geschäft endlich in die schwarzen Zahlen zu bekommen, will der US-Einzelhandelsriese seine Lieferanten motivieren, ihm mehr Produkte im Wert von über zehn Dollar zur Verfügung zu stellen. Das hat die Nachrichtenagentur Reuters von vier Insidern erfahren. >>>Reuters.com
Walmart: Mit einer Start-up-Akquisition will Walmart seine VR-Aktivitäten ausbauen: Die US-Supermarktkette übernimmt die VR-Design-Plattform Spatialand. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Retail-Zukunft: Der Shop verlässt den Browser - diese Entwicklung gilt nicht nur rein formal, sondern hat auch konkrete Auswirkung auf den Abverkauf. Händler sind gefordert, sich mit einer passenden Strategie klug zu positionieren. >>>Ibusiness.de
Logins: Verbraucher in Deutschland sollen sich künftig mit ihrem Mobiltelefon sicher bei gängigen Internetdiensten anmelden können. "Mobile Connect" heißt die neue Lösung von der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica. Und sie soll beim Kauf in Online-Shops, bei der Anmeldung in Internet-Portalen und später auch beim Log-In für digitale Behördengänge funktionieren. >>>Wiwo.de
Customer Journey: Online, mobil, am Telefon, im Laden: Wo tun Kunden was? Wer das Kundenverhalten in Echtzeit auswertet, kann sie gezielt ansprechen. Customer-Journey-Analyse-Tools helfen dabei. >>>Internetworld.de
Finanzmanagement von Online-Shops: Onlineshops müssen tagtäglich eine Unmenge an Zahlungsströmen im Blick behalten – das ist nicht immer einfach. Diese Patzer sollten sie unbedingt vermeiden. >>>Gründerszene.de
CRO: Mal fehlt die gewünschte Bezahlmöglichkeit, mal fallen Lieferkosten an, mit denen der Kunde nicht gerechnet hat. Folgende Tipps gibt der BVDW in Sachen Conversionsraten. >>>Haufe.de
Online-Autohandel: Der Autohandel hat in Sachen Digitalisierung noch Luft nach oben, zeigt eine aktuelle Studie des Münchner Beratungshauses com.cultur. Zwar verfügen die Händler über nett aufgemachte und moderne Webseiten, aber je tiefer man in die Prozesse des Online-Geschäfts vordringt, umso dünner werden die digitalen Geschäftspraktiken. Die Probleme beginnen bereits damit, dass direkte Fahrzeug-Suchanfragen auf Google keine Händlerergebnisse liefern, und sie hören noch nicht damit auf, dass E-Mails nicht oder erst viel zu spät beantwortet werden. >>>Pressemitteilung

- ZAHL DES TAGES -

44 Prozent aller Eltern sind der Ansicht, dass das Einkaufen über das Smartphone gegenüber dem Desktop eine Zeitersparnis bringt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Mytoys. 25 Prozent bestellen, während sie auf die Kinder warten, weitere 14 Prozent auch auf dem Spielplatz. >>>Onlinehaendler-News.de

- GEHÖRT -

"Dass wir im Jahr 2018 nun wieder ein Heimatministerium bekommen, aber nach wie vor kein Digitalministerium, ist aus unserer Sicht ein Armutszeugnis."
Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des Digitalverbands eco, ist mit den Digitalisierungsstrategien im Koalitionsvertrag der neuen Groko nicht zufrieden. Auch andere Verbände üben Kritik. >>>Internetworld.de



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