E-Commerce-Trends 09.08.18 09.08.2018, 07:23 Uhr

Medienbericht: muun ist insolvent

Casper will in den USA 200 Filialen eröffnen, in Deutschland scheint muun aufzugeben und bei Amazon zu arbeiten ist einer Studie zufolge gar nicht so furchtbar, wie Medien immer berichten.
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- NEWS -

muun ist insolvent: Was ist los im Online-Matratzenmarkt? Erst kündigt Eve seinen Rückzug aus Deutschland und anderen europäischen Ländern an. Jetzt ist das Berliner Startup muun nach Informationen von "Deutsche Startups" insolvent. Die Hintergründe sind noch nicht bekannt. >>>Deutsche-Startups.de
Auxmoney knackt die Milliardenmarke: In elf Jahren hat Auxmoney Kredite in Höhe von einer Milliarde Euro ausgezahlt. Zuletzt hat sich das Wachstum des Fintechs deutlich beschleunigt. >>>Handelsblatt.com
Windeln.de schrumpft: Der Versender von Babybedarf erzielte nach der Umstrukturierung im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 56,4 Millionen Euro nach 94,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBIT liegt im ersten Halbjahr bei minus 11,1 Millionen Euro. Auch China schwächelt weiter. >>>Pressemitteilung
Happybrush hat große Pläne: Der Hersteller elektrischer Zahnbürsten will das Zähneputzen digitalisieren. Langfristig können sich die Gründer vorstellen, dass Menschen, die ihre Zähne sorgfältig pflegen und das über eine Happy-Brush-App nachweisen, bei ihrer Krankenversicherung mittelfristig weniger Prämie zahlen. Mit dem Online-Versicherer Ottonova arbeitet Happybrush schon zusammen - allerdings derzeit eher in Sachen Empfehlungsmarketing. >>>Sueddeutsche.de

- INTERNATIONAL -

Casper plant Offline-Offensive: Die Online-Matratzenmarke Casper will in den kommenden drei Jahren 200 eigene Stores eröffnen. Das soll nicht nur die Internet-Copycats auf Abstand zu halten. Gründer Philip Krim will sich bei den Verbrauchern durch den Schritt auch als Marke mit einem Komplettangebot rund um das Thema Schlaf präsentieren. >>>WSJ.com
The Real Real öffnet seine zweite Filiale: Das Startup The Real Real verkauft geprüfte, gebrauchte Luxusgüter. Investoren und Kunden scheinen das Konzept zu mögen. Jetzt eröffnet der zweite stationäre Laden. >>>Location Insider
New York bremst Uber ein: Die New Yorker Stadtverwaltung will ein Jahr lang keine neuen Lizenzen mehr für Fahrdienste wie Uber ausgeben und setzt eine Mindestentlohnung von Fahrern fest. New York ist damit die erste größere amerikanische Stadt, die dem Wachstum von Uber & Co. Grenzen setzt. Ein ähnlicher Versuch ist vor drei Jahren allerdings gescheitert. Aktuell gibt es in New York 80.000 Autos von Fahrdiensten wie Uber, vor drei Jahren waren es 15.000. >>>FAZ.net
Tinder erwartet Umsatzverdopplung auf 800 Millionen Dollar: Der Dating-Anbieter Match Group (Tinder, OkCupid, PlentyOfFish) setzte im zweiten Quartal 421 Millionen Dollar um - 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und acht Millionen Dollar mehr als von Analysten erwartet. Die Dating-App Tinder gewann im selben Zeitraum 299.000 neue zahlende Mitglieder hinzu. Insgesamt zählt Tinder inzwischen 3,7 Millionen Abonnenten. >>>Meedia.de

- BACKGROUND -

So funktioniert Service Design: Erfolgreiche Online-Anbieter wie Amazon, Airbnb und Asos haben nicht nur das "A" am Anfang ihres Firmennamens gemeinsam. Vielmehr haben sie alle massiv in Service Design investiert. "Fast Company" hat 15 Grundlagen dafür zusammengefasst. >>>Fast Company
Das sind Deutschlands Online-Shopping-Hauptstädte: In welchen deutschen Städten kaufen die Menschen am häufigsten online ein? Wo ist die E-Commerce-Affinität am größten? Antworten gibt eine Auswertung des Vergleichsportals Check24. Dafür wurden von 2017 bis Juli 2018 die im Check24-Shopping-Bereich bestellten Artikel untersucht. Zudem gab es eine separate Betrachtung der 50 einwohnerstärksten Städte in Deutschland. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

58 Prozent der Amazon-Mitarbeiter in Seattle würden ihren Freunden empfehlen, auch bei Amazon zu arbeiten. Das zeigt eine Auswertung von 1.045 Bewertungen der vergangenen zwei Jahre auf dem Bewerbungsportal Kununu. In den zurückliegenden sechs Monaten stieg die Quote sogar auf 72 Prozent. Amazon scheint also als Arbeitgeber nicht so schlimm zu sein, wie in den Medien regelmäßig berichtet wird. Was allerdings schon zu stimmen scheint: Die Anforderungen von Amazon an seine Angestellten sind hoch. >>>FAZ.net

- GEHÖRT -

"Als Apple 2014 das iPhone 6 Plus herausbrachte, war es zunächst zu groß für gängige Hosentaschen. Quasi über Nacht tauchten in China mobile Änderungsschneidereien auf, die dieses Problem in minutenschnelle aus dem Weg schafften. Immer wieder zeichnen sich chinesische Händler wie hier durch Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und Pragmatismus aus."
Olaf Rotax, Managing Director bei der Accenture-Tochter dgroup, schildert, was deutsche und chinesische Händler voneinander unterscheidet. Fazit: In China gibt es keine auf lange Sicht geplante Strategie. Die Händler passen ihr Angebot eher blitzschnell dem Konsumentenverhalten an. >>>Absatzwirtschaft.de



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