E-Commerce-Trends 12.09.2019, 07:00 Uhr

eBay baut mit Fiege eBay Fulfillment aus

eBay schaltet 400 neue Händler für eBay Fulfillment auf, Zalando positioniert sich neu, AO.de eröffnet einen Pop-Up-Shop, Amazon eckt auch bei den amerikanischen Wettbewerbshütern an, Uber entlässt mehr als 400 Mitarbeiter und Zara wächst immer weiter.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
Die E-Commerce-Trends liefern wir Ihnen täglich morgens gratis und bequem auch in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum Newsletter-Abo.

- NEWS -

eBay baut mit Fiege "eBay Fulfillment" aus: Mit verlässlicheren Versandservices seiner Marktplatzpartner will der Online-Marktplatz sein eigenes Wachstum ankurbeln. Die komplette Logistik und Versandabwicklung übernimmt Fiege. In Erfurt stellt die Firma dazu ein Warenverteilzentrum zur Verfügung. Die erste Pilotphase mit 70 Versandhändlern wurde bereits vergangenes Jahr gestartet. Aktuell werden 100 weitere Shops aufgeschaltet, in den nächsten Monaten sollen noch einmal 300 hinzukommen. >>>Handelsblatt.com
Zalando positioniert sich neu: Der Berliner Modeversender hat einen neuen Slogan - den ersten offiziellen Marken-Claim seit "Schrei vor Glück" im Jahr 2012. Jetzt lautet das Motto "free to be". Damit will Zalando als zukünftige erste Anlaufstelle für Mode die Fashion-Befreiung anführen und fordert Kunden auf, sie selbst zu sein und ihren eigenen Stil zu entdecken. >>>Fashion United
AO.de eröffnet Pop-Up-Store: Der britische Elektronikversender hat in der Essener Innenstadt einen Pop-up-Store eröffnet. Der Online-Händler will damit Technik-Innovationen präsentieren – aber auch zeigen, dass man viel mehr im Sortiment hat als nur Haushaltsgeräte. >>>Channelpartner.de

- INTERNATIONAL -

Amazon gerät auch ins Visier amerikanischer Wettbewerbshüter: Nach Wettbewerbsermittlungen in Europa gerät der Marktplatz von Amazon auch ins Visier von amerikanischen Regulierern. Die US-Handelsaufsicht FTC befragt teilnehmende Händler, um festzustellen, ob Amazon Wettbewerber benachteiligt. >>>Internetworld.de
Inditex trotzt den Schwierigkeiten im Modegeschäft: Der Modehändler Inditex hat seinen Wachstumskurs in einem hart umkämpften Markt im zweiten Quartal beschleunigt. So stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 12,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr, wie die spanische Holding am Mittwoch in Arteixo mitteilte. Zum Jahresauftakt lag das Plus bei fünf Prozent. Die Kernmarke Zara trägt dabei weiter den Löwenanteil zum Umsatz bei und entwickelte sich sowohl im stationären als auch im Onlinehandel in allen Regionen positiv. >>>Wiwo.de
Uber entlässt mehr als 400 Mitarbeiter: Der Taxischreck muss sparen. Der Fahrtenvermittler bestätigte jetzt, Hunderte von Mitarbeitern entlassen zu haben. Der Börsengang des Unternehmens mit neuen Verpflichtungen gegenüber den Aktionären scheint wohl ein neues Sparbewusstsein nach sich zu ziehen. >>>Internetworld.de
R.I.P. Google Express: Der Versuch des Internet-Riesen, Amazon mit einem eigenen Online-Shopping-Service anzugreifen, ist gescheitert. In ein paar Wochen wird Google Express geschlossen, die Features fließen in eine überarbeitete Version von Google Shopping ein. >>>TechCrunch

- BACKGROUND -

E-Commerce-Verbände feiern Elefantenhochzeit: Die europäischen Onlinehandel-Dachverbände Ecommerce Europe und EMOTA (European E-Commerce and Omnichannel Trade Association) wollen künftig gemeinsame Sache machen. Dazu geht EMOTA in Ecommerce Europe auf. Der neue Verband besteht dann aus mehr als 21 nationalen Mitgliedsorgnisationen und vertritt die Interessen von über 100.000 europäischen Online-Shops. Vertreter der deutschen Online-Händler im europäischen Dachverband sind der bevh und der Händlerbund. >>>Onlinehaendler-News.de
Warum Amazon kaputtgehen gehen wird: Der kanadische Einzelhandelsexperte und Futurist Dough Stephens hält den E-Commerce-Riesen für angezählt. Die wunden Punkte seien tote Winkel in der Unternehmensstrategie, das freudlose Einkaufserlebnis, das die Plattform bietet, sowie der Personenkult um Jeff Bezos. >>>Futurezone.de
Mischen junge Wilde den E-Food-Markt auf? Der Markteintritt von Amazon Fresh in 2017 hat den deutschen Lebensmitteleinzelhandel durchgewirbelt und für neuen Drive beim Thema E-Food und einige neue Initiativen gesorgt. Doch die gefürchtete Vormachtstellung des E-Commerce-Riesen aus den USA bei Lebensmitteln online ist bisher ausgeblieben. Stattdessen mischen mit Picnic, Farmy und Miacar drei junge Wilde den Markt auf. Warum ist das so? >>>Etailment.de
Warum sich der Otto-Retail-Media-Chef einen unabhängigen Vermarkter wünscht: Der Handel feiert eine Wiedergeburt als Vertriebs- und Marketingkanal. Noch ist die Konsolidierungsphase nicht abgeschlossen, aber die innovativen Händler haben erkannt, auf welch wertvollem Schatz sie sitzen: direkter Kundenkontakt inklusive Daten. >>>Meedia.de

- ZAHL DES TAGES -

Bis zum Jahr 2024 soll sich das Wachstumstempo im deutschen Online-Handel spürbar verlangsamen, prognostizieren Mintel-Marktforscher. Die routiniert zweistellige Wachstumsraten der zurückliegenden Jahre sind dann Geschichte. Online-Händlern empfehlen die Analysten zwei mögliche Wachstumstreiber. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)



Das könnte Sie auch interessieren