E-Commerce-Trends 7.3.2018 07.03.2018, 08:00 Uhr

Ebay Australien verbietet Versand durch Amazon

In Australien dürfen Ebay-Händler ihre Waren offenbar nicht mehr mit dem FBA-Programm von Amazon verschicken, die Otto Group steigert ihren Jahresumsatz um rund zehn Prozent und auch die Deutsche Post hat im letzten Jahr wieder kräftig zugelegt.
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- NEWS -

Otto: Um rund zehn Prozent hat der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group seinen weltweiten Umsatz im Internet im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert. Von den insgesamt rund 7,76 Milliarden Euro, die der Konzern weltweit erwirtschaftete, stammen mehr als 5,4 Milliarden Euro aus dem deutschen Online-Geschäft. >>> Internetworld 
Deutsche Post: Das boomende Expressgeschäft und eine Paketflut zu Weihnachten lassen die Deutschen Post von Rekord zu Rekord eilen. Im vergangenen Jahr konnte der Bonner Konzern erneut Höchstmarken erreichen. Der operative Gewinn (Ebit) kletterte 2017 um 7,2 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro, wie die Post am Mittwoch in Bonn mitteilte. Unter dem Strich und nach Anteilen Dritter blieb ein Gewinn von 2,7 (2,6) Milliarden Euro. Der Konzernumsatz steig um 5,4 Prozent auf 60,4 Milliarden Euro. >>> Wirtschaftswoche
DM: Der Drogeriemarkt hat den Prototyp einer App vorgestellt, die Filial-Mitarbeitern per Smartphone und Augmented Reality Informationen zu allen Artikeln eines Regalabschnitts zur Verfügung stellt. Ziel ist eine bessere Kundenberatung, so das Unternehmen. >>> Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 
Quofox: Frank F. Beelitz, der Hannover Beteiligungsfonds und KSD Advisory investieren eine nicht genauer bekannte Millionensumme in das Berliner Startup Quofox. "Das frische Kapital wird den weiteren Ausbau der Lernplattform vorantreiben und für deren Bewerbung eingesetzt", teilt das 2015 gegründete EdTech-Unternehmen mit. >>> Deutsche Startups 
Amazon (I): Das Unternehmen verbietet seit dem 1. März den Handel mit Cannabidiol-Artikeln. Diese werden aus den Blüten der Cannabis-Pflanze hergestellt. Händler beklagen, dass ihre Listings ohne Vorankündigung gelöscht worden sind. >>> Wortfilter 

- INTERNATIONAL -

Ebay: In Australien dürfen Ebay-Händler ihre Waren nicht mehr mit externen Fulfillment-Dienstleistern verschicken, "wenn das die Kunden verwirren könnte". Mit dem Verbot dürfte in erster Linie Fulfillment by Amazon (FBA) gemeint sein. Der Marktplatz möchte offenbar vermeiden, dass Ebay-Bestellungen in Amazon-Kartons bei der Kundschaft ankommen. >>> Tamebay 
Amazon (II): Greg Greeley, Chef von Amazon Prime, verlässt das Unternehmen. Das gab der Manager jetzt auf Linkedin bekannt. Greely war 18 Jahre lang bei Amazon und will sich jetzt "einer weiteren Herausforderung stellen". >>> Tech Crunch 
Amazon (III): Der Accessoire-Hersteller Elevation Lab hat Amazon schwere Versäumnisse im Umgang mit Produktfälschungen vorgeworfen: Fälscher können ungehindert den Amazon-Eintrag für ein echtes Produkt übernehmen, indem sie die Fälschung unter der Original-Artikelnummer eintragen – und diese einfach billiger verkaufen. >>> Heise 
Amazon (IV): Der E-Commerce-Riese liefert Produkte der Bio-Marke Whole Foods jetzt auch in ausgewählten Gegenden Atlantas und San Franciscos aus. Prime-Mitglieder werden innerhalb von zwei Stunden beliefert. >>> Engadget 
Paypal: Um eine Lösung für die lange Wartezeit bei Kryptowährungs-Transaktionen zu finden, hat der US-amerikanische Payment-Dienstleister jetzt ein entsprechendes Patent angemeldet. PayPal will sekundäre Wallets verwenden, die direkt dem Händler und Käufer gehören. Gemäß dem Patent sollen diese Wallets eigene private Schlüssel besitzen, welche die Transaktion sicher und vor allem deutlich schneller machen sollen. >>> Onlinehändler News 
Just Eat: Der britische Online-Essenslieferdienst nimmt angesichts des scharfen Wettbewerbs in der Branche mehr Geld in die Hand. Im laufenden Jahr würden umgerechnet rund 56 Millionen Euro investiert, kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Bei Anlegern kamen die Pläne zur Abwehr von Konkurrenten wie Deliveroo und UberEats allerdings nicht gut an. Die an der britischen Leitbörse notierten Aktien brachen ein. >>> NGIN Food 
Givenchy: Erst im September startete Givenchy eine neue E-Commerce-Plattform für alle Kanäle. Am Montag gab das französische Luxusmodehaus bekannt, givenchy.com jetzt auch in seinen fünf europäischen Hauptmärkten Großbritannien, Italien, Deutschland, Niederlande und Spanien anbieten zu können. >>> Fashion United 
Back Market: Das Unternehmen aus Frankreich will Rebuy und anderen mit einem Marktplatzmodell den Rang streitig machen und meldet für 2017 explosionsartig gestiegene Handelsumsätze von 95,5 Millionen Euro für wiederaufbereitete Produkte. Für Back Market fallen jeweils 8% Provision ab. >>> Exciting Commerce 

- BACKGROUND -

DSGVO: Im Mai 2018 tritt die DSGVO in Kraft. Fast überall herrscht große Verunsicherung, was wirklich zu tun ist, wissen die Wenigsten. Dabei ist die neue Verordnung kein unüberwindbares Hindernis. >>> Internetworld 
DIY-Sortimente: Der Handel mit Do-it-Yourself-Produkten verlagert sich offenbar zunehmend ins Internet. Laut einer Studie lag der Online-Umsatzzuwachs in dem Segment im zweistelligen Bereich, während die Branche allgemein im Vergleich zum Vorjahr nur ein marginales Wachstum verzeichnen konnte. >>> Internetworld 
Personalisierung: User sind es gewohnt, dass Inhalte im Web auf ihre Wünsche und Interessen abgestimmt werden. Marken müssen sich deshalb umstellen und ihre (potenziellen) Kunden personalisiert ansprechen - sowohl auf der eigenen Webseite als auch auf anderen Kanälen. >>> Internetworld 
Digitalpolitik: Ob man nun FDP-Anhänger ist oder nicht: Von Digitalpolitik reden und auf aktuelle Mängel in Sachen Breitbandausbau und Co hinweisen, das kann Christian Lindner. Auf der INTERNET WORLD EXPO stellte der Bundesvorsitzende der FDP seine fünf Digital-Projekte vor. >>> Internetworld 

- ZAHL DES TAGES -

30 Millionen Verbraucher im Alter von 50 Jahren und älter sind auf Chinas Handelsplattform Tmall registriert. Die Zahl der älteren Onlinekunden wächst in China derzeit stark an. >>> German.China.org 

- GEHÖRT -

"Man braucht nur etwas AZ."
Jochen Schweizer, Stuntman und Unternehmer, erzählte auf der INTERNET WORLD EXPO in München aus seinem bewegten Leben. Er riet dem Publikum, grundsätzlich etwas mehr "AZ" zu haben - also profanes "Arsch zusammenkneifen", was nicht nur der Körperspannung zugute käme, sondern auch der inneren Einstellung. >>> Internetworld 



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