E-Commerce-Trends 04.11.2019, 07:56 Uhr

dm launcht eine Omnichannel-App

dm startet eine Omnichannel-App, die Migros will in Deutschland Resultate sehen, Augsburg startet eine Mobilitätsflatrate, Alibaba veröffentlicht glänzende Quartalszahlen und der neue Google-Suchalgorithmus verändert Produkttexte in Online-Shops.
(Quelle: Shutterstock / Vasin Lee)
Die E-Commerce-Trends liefern wir Ihnen täglich morgens gratis und bequem auch in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum Newsletter-Abo.

- NEWS -

dm startet Omnichannel-App: Die Drogeriemarktkette bringt eine Einkaufs-App auf den Markt. Im Sinne des Omni-Channel-Handels sind auch kanalübergreifende Funktionen dabei: personalisierte Empfehlungen, Anzeige der Filialverfügbarkeit und Integration von Payback. Außerdem gibt es Coupons von der Markenartikelindustrie und dm über Payback hinaus. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Amazon statt Ladentheke: Vor zwei Jahren schlossen Vera und Helmut Scheuchenzuber ihren Modeladen in Schönberg und schwenkten auf Amazon only um. Jetzt verschickt das Unternehmen 30 bis 40 Bestellungen pro Tag. Der letzte Rekord lag bei 122 Bestellungen. Mit zwei bis drei Rennern im Jahr hat man seinen Ertrag fürs Jahr in der Kasse, so das Learning der Händler. >>>Textilwirtschaft.de (für Abonnenten)
Jetzt macht die Migros in Deutschland Ernst: Vor genau einem Jahr ging die Migros-Tochter Digitec-Galaxus in Deutschland live. Bis im Frühling will die Migros Resultate sehen. Bereits sind weitere Länder im Visier. >>>NZZ.ch (für Abonnenten)
Internet World Academy
++++ Amazon Insights: Produktplatzierung, Markenaufbau & Verkaufs-Tools ++++ 14. November 2019, Online-Seminar ++++ >>> 6 Plätze frei 
Zur Rose Group erhöht öffentliche Anleihe: Die Versandapotheke rüstet sich für die Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland und weitere Unternehmenszwecke. Um finanziell gut aufgestellt zu sein, hat das Unternehmen seine am 24. Oktober lancierte öffentliche Anleihe um 20 Millionen Franken auf insgesamt 200 Millionen Franken erhöht. Die Nachfrage sei hoch, heißt es. >>>DGAP
Millionen für Marley Spoon: Im Januar nahm der Rezeptboxen-Anbieter mehrere Kredite auf. Im Sommer kaufte sich ein neuer Investor für 19 Millionen Euro ein. Nun soll noch eine Finanzierung folgen. >>>Gründerszene.de
Augsburg startet erste Mobilitätsflatrate: Augsburg führt als erste deutsche Stadt eine Mobilitätsflatrate ein. Für einen fixen Monatsbetrag erhalten die Einwohner der bayrischen Großstadt Zugang zu Bus, Bahn, Leihrädern und Carsharing. Die Preise beginnen bei 79 Euro monatlich. >>>t3n.de
Schäfer Shop erstellt 600 Produkttexte mit einem Klick: Wenn alle Produkttexte einzeln erstellt werden müssen, dauert es oft lange, eine neue Produktkategorie im Onlineshop zu betexten. Wenn ein Shop wie der Schäfer Shop für Büroausstattung in mehreren Sprachen verfügbar ist, müssen diese dann auch noch übersetzt werden. Eine schnelle Reaktion auf Marktanforderungen ist so kaum möglich, dazu kommen die Kosten der Textproduktion. >>>e-commerce-magazin.de
Amazon zeigt sich zu Weihnachten kulant: Über Weihnachten 2019 bietet Amazon wieder besonders kulante Rückgabefristen an. Für Artikel die, ab sofort bis 31. Dezember 2019 erworben werden, ist die Rückgabe bis zum 31. Januar 2020 möglich - im längsten Fall also fast drei Monate. >>>Mobiflip.de

- INTERNATIONAL -

Alibaba wächst stärker als erwartet: Personalisierte Einkaufstipps und ein aufgemöbelter Lebensmitteldienst haben dem chinesischen Internet-Riesen Alibaba im Sommer ein dickes Umsatzplus beschert. Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende September stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 119 Milliarden chinesische Yuan (15,1 Mrd Euro). >>>Handelsblatt.com
Instacart-Shopper streiken für bessere Bezahlung: Zum vierten Mal in vier Jahren treten die Instacart-Einkäufer in den Ausstand. Ihnen missfällt, dass das Same-Day-Liefer-Start-up die garantierte Bezahlung pro Gemenge von zehn auf sieben Dollar reduzierte. In einem solchen Gemenge können bis zu drei Bestellungen sein. Darüber hinaus motiviert Instacart seine Kunden auch nicht mehr, zehn Prozent Trinkgeld zu geben. >>>Mashable.com
Airbnb will Partyhäuser verhindern: Eine unangemeldete Halloween-Party in einem über Airbnb gemieteten Haus endete in einer Tragödie. Nun will das Buchungsportal die Kontrollmechanismen ausbauen. Dazu würden "Hoch-Risiko-Reservierungen" verstärkt von Airbnb überprüft. Als Hilfsmittel würde eine "Risikoerkennungstechnologie" eingesetzt. >>>Spiegel.de

- BACKGROUND -

Was der neue Google-Suchalgorithmus für Händler bedeutet: Die Auswirkungen des neuen Google-Updates "Bert" werden besonders Online-Shops zu spüren bekommen, da zahlreiche Produkttexte für das klassische Ranking optimiert sind und sonst keinen wirklichen Mehrwert bieten. Markus Schindler von Hurra.com hat Tipps für Händler. >>>Internetworld.de
Online-Drogeriehandel - das Rossmann-Dilemma: Im Online-Handel spielt das Drogeriesegment weiterhin kaum eine Rolle. Ist die Branche für den E-Commerce ungeeignet? Oder verschlafen die Stationären die Zukunft? >>>Internetworld.de
Internet World Academy
++++ Google Retargeting: Shop-Umsätze erhöhen ++++ 19. November 2019, Online-Seminar ++++ >>> 4 Plätze frei 
So wappnen sich die Paketdienste für Weihnachten: Jedes Jahr suchen die Paketdienste Tausende zusätzliche Arbeitskräfte für die Hochsaison vor Weihnachten. Kunden müssen deshalb bald einen kräftigen Preisaufschlag zahlen. Dafür soll das Chaos in diesem Jahr ausbleiben. >>>Wiwo.de
Wenn die Verpackung mitfühlt: Smarte Verpackungen können mehr, als nur ein Produkt während des Transports zu schützen: Temperaturkontrolle, Schutz vor unbefugtem Öffnen und Protokollierung unsachgemäßer Behandlung. Doch ihr Einsatz im E-Commerce scheitert oft an kleinen Details. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

6,5 Milliarden Dollar Reichensteuer müsste Amazon-Chef Jeff Bezos allein für dieses Jahr zahlen, wenn die Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren mit ihrer Idee durchkäme, zur Finanzierung einer Medizinversorgung für alle die Reichensteuer von drei auf sechs Prozent zu erhöhen. >>>CNBC.com

- GEHÖRT -

"Wir brauchen Amazon nicht. Das ist ein Luxusproblem. Aber auch hier sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Fahne in die Hand zu nehmen, sie ein paar Meter nach vorne zu tragen und in den Boden zu stecken. Wir glauben, dass diese Art des Vertriebs mehr zerstört als fördert. Wir bekommen hinter dem Vorhang viele Komplimente dafür und spüren, wie groß die Sehnsucht von anderen ist, sich ähnlich klar zu positionieren. Amazon behandelt alle schlecht."
Birkenstock-Chef Oliver Reichert hat zu Amazon eine klare Position. >>>FAZ.net



Das könnte Sie auch interessieren