E-Commerce-Trends 17.10.17 17.10.2017, 07:55 Uhr

Amazon bringt deutsche Marken nach China

Amazon fährt Alibaba und JD.com in die Parade, Bonprix wächst stark mobil, Klöckner erwirtschaftet 19 Prozent des Gesamtumsatzes online und Netflix ist nicht zu bremsen.
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- NEWS -

Amazon Fashion: Amazon räumt bei den Listings in den Kategorien Bekleidung und Accessoires auf: Unternehmen, die sich nicht an den "Styleguide" halten, werden künftig aussortiert. >>>Textilwirtschaft.de
Amazon: Der E-Commerce-Riese kämpft gegen Alibaba und JD.com und bringt deutsche Produkte nun auch nach China. 400.000 Produkte umfasst das Angebot an die chinesischen Verbraucher zum Start. Man fange gerade erst an und wisse, dass man sich das Vertrauen der Konsumenten schrittweise erarbeiten müsse“, so Deutschland-Chef Ralf Kleber. >>>FAZ.net
Amazon: In den USA stieß die Schuhlinie von Sex-and-the-City-Star Sarah Jessica Parker auf große Ressonanz. Jetzt sollen die Modelle auch den deutschen und europäischen Markt erobern. Das zukünftig via Amazon erhältliche Sortiment umfasst Pumps, Stiefel und High Heels, die im handsignierten Schuhbeutel geliefert werden. >>>Step-magazin.de
Bonprix: Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 verzeichnete die Otto-Tochter Bonprix ein Umsatzwachstum von drei Prozent. Dabei entwickelten sich vor allem europäische Märkte und Mobile Commerce positiv. >>>Textilwirtschaft (für Abonnenten)
Klöckner: Der Stahlhändler erwirtschaftet inzwischen rund 19 Prozent seiner Umsätze über die Online-Handelsplattform Klöckner.i. Bis 2020 soll die Hälfte des Geschäfts online abgewickelt werden. Auch an einer breiteren Marktplatz-Plattform mit der Bezeichnung XOM-Industrie, die allen Händlern und Käufern offen steht, arbeitet Klöckner. Damit optimiert der Stahlhändler nicht nur Prozesse, sondern baut ein neues Geschäftsfeld auf. >>>Finanzen.net
Globus: 20.000 Menschen besuchen Unternehmensangaben zufolge täglich den Online-Shop der Globus-Baumärkte.   Internet-Bestellungen tragen mit einem Umsatz der Größenordnung von bis zu zwei durchschnittlichen Baumärkten zum Ergebnis bei. >>>Saarbruecker-Zeitung.de
Raumbild: Ein Münchner Startup will den Möbelkauf für Kunden optimieren. Das Unternehmen sammelt Angebote verschiedener Händler in einer App und zeigt dem Endkunden, wie die Produkte mittels AR im eigenen Zuhause aussehen könnten. >>>Munich-Startup.de
Print24.com: Die Internetdruckerei UNITEDPRINT SE, zu der unter anderem auch die Marke print24.com gehört, ruft ihre Kunden zur Bewertung ihrer Produkte und ihrer Services auf! Im Gegenzug erhalten die Kunden Gutscheine und nehmen an einer Verlosung teil. >>>Boerse.de
VomWochenmarkt.de: Über einen neuen Online-Shop sollen kleine und mittelständische Betriebe regionale Produkte überregional in ganz Deutschland verkaufen können. VomWochenmarkt.de bietet eine Komplettlösung für die professionelle Vermarktung. >>>Onlinehaendler-News.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Der Handelsriese baut seine Logistikzentren in Großbritannien, Frankreich und spanien. Das nährt Spekulationen über einen eigenen Lieferservice. >>>CEP Research (für Abonnenten)
Netflix: Der Streaming-Dienst hat in den drei Monaten bis Ende September um 5,3 Millionen auf gut 109 Millionen Mitglieder zugelegt. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum liegt der Zuwachs bei 49 Prozent. 4,5 Millionen neue Kunden wurden im Ausland hinzugewonnen. Für das laufende Quartal rechnet Netflix mit weiteren 6,3 Millionen Mitgliedern. >>>Spiegel.de
Facebook: Facebook stellt seinen Usern einen neuen Service zur Verfügung. Ab sofort können Nutzer aus den USA über das soziale Netzwerk Essensbestellungen aufgeben. Bisher wurden bei Facebook lediglich Restaurants in der näheren Umgebung angezeigt. >>>Internetworld.de
eBay: Der Online-Marktplatz hat auf seiner US-Site eine Funktion für Auktionen freigeschaltet, mit deren Hilfe interessierte Käufer dem Händler einen Preis vorschlagen können. Das Feature tauchte plötzlich ohne Ankündigung in einigen Angeboten auf – und wurde versehentlich freigeschaltet. Ebay hat sich inzwischen bei den betroffenen Anbietern entschuldigt, aber zeitgleich erklärt, dass man diese Funktion weiter testen wolle. >>>Onlinehaendler-News.de

- BACKGROUND -

Chatbots: Chatbots und Künstliche Intelligenz versprechen Einsparungen bei höherem Servicelevel. iBusiness klärt, ob sich diese Quadratur des Kreises in der Praxis tatsächlich realisieren lässt. >>>iBusiness.de (für Abonnenten)
Online-Plattformen: 67 Prozent aller Online-Shopper nutzen am liebsten Plattformen wie Amazon, eBay, Flipkart, Rakuten, Tmall und JD.com, um Produkte zu finden, zeigt eine aktuelle Studie von Pitney Bowes. Suchmaschinen (46 Prozent), Händlerwebsites (40 Prozent), soziale Medien (24 Prozent) und mobile Apps (23 Prozent) haben das Nachsehen. Laut der Studie ordern Online-Shopper 62 Prozent ihrer Auslands-Einkäufe und 59 Prozent ihrer Einkäufe im Inland über Plattformen anstatt auf Händlerwebsites. Dieser Trend ist besonders ausgeprägt in Deutschland (70 Prozent), Indien (68 Prozent), China (67 Prozent), und Japan (65 Prozent). Die drei wichtigsten Gründe für Verbraucher, Onlineplattformen zu nutzen, sind das breite Sortiment, bessere Angebote und ein einfacher Bezahlvorgang. >>>Pressemitteilung
Online-Retouren: Retouren sind Margenkiller. Diese negative Sichtweise führt dazu, dass sich Onlinehändler nicht gerne mit dem Rückgabeprozess befassen und noch weniger gerne darin investieren. Dabei bieten Rücksendungen die Chance, unzufriedene Käufer glücklich zu machen - und beim nächsten Mal wieder als Kunden begrüßen zu können. Utku Aksoy von der UDG United Digital Group hat sieben Tipps für Shopbetreiber zusammengefasst. >>>ibusiness.de
Conversions: Conversion-Optimierung ist die Kunst und die Wissenschaft, Website-Besucher zur gewünschten Handlung zu bringen. Doch die Möglichkeiten von reinem A/B-Testing sind begrenzt. >>>Internetworld.de

- GEHÖRT -

"Wenn uns ein Investor Millionen gibt, wüssten wir gar nicht, was wir damit machen sollen - denn alle bezahlten Marketing-Kanäle lohnen sich einfach nicht."
Snooze-Project-Mitgründer Bijan Mashagh hat sein Matratzen-Startup mit 8.000 Euro Startkapital gestartet. Die aktuelle Run-Rate liegt bei 500.000 Euro. Neue Kunden finden den Anbieter durch solide SEO-Arbeit und Weiterempfehlungen. >>>Gründerszene.de
"Amazon is doing a good job of selling clothes. But it’s not doing a good job of selling fashion. That distinction is part of a broader problem Amazon must solve in its quest to dominate more retailing categories."
Bloomberg-Kolumnistin Sarah Halzack dröselt auf, warum sich die High-Fashion-Industrie mit Amazon noch so schwer tut. >>>Bloomberg.com




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