Stellenanzeigen aufgetaucht 04.07.2016, 15:15 Uhr

UberEats könnte bald in Deutschland starten

Der Fahrdienstvermittler Uber ist in Deutschland vorerst gescheitert. Doch ein neues Geschäftsmodell könnte die Wendung bringen. Der Essenlieferdienst UberEats soll bald hierzulande starten.
(Quelle: Screenshot/Ubereats.com )
Der Essenslieferdienst von Uber, UberEats, soll bald auch hierzulande an den Start gehen. Grund für die Annahme sind von UberEats ausgeschriebene Stellenanzeigen für Berlin und München. Unter anderem werden hier "Restaurant Partnership Manager" und "Restaurant Operations Manager" gesucht. Insgesamt möchte das Unternehmen in Deutschland zehn Stellen für UberEats besetzen.
Bisher ist UberEats nur in den US-amerikanischen Großstädten und in Großbritanniens Hauptstadt London vertreten. Der Schritt nach Deutschland kommt aber nicht wirklich überraschend. Uber-Deutschlandchef Christian Freese hat diesen in der Vergangenheit nie ausgeschlossen, konkrete Pläne gab es allerdings nicht.

Neuer Versuch in Deutschland

Der Start mit dem Essenslieferservice UberEats ist ein weiterer Versuch mit dem Unternehmen in Deutschland Fuß zu fassen. Der Fahrdienst, dessen internationale Bewertung inzwischen auf 62,5 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, hat sich im letzten Jahr an den harschen deutschen Gesetzen zur Personenbeförderung die Zähne ausgebissen. Zu viele rechtliche und politische Hürden haben sich dem Start-up hierzulande in den Weg gelegt.
Das soll jetzt anders laufen: Im Bereich der Essenszustellung wird Uber in Deutschland aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit rechtlichen Problemen kämpfen müssen. Das einzige, was das Unternehmen in Deutschland befürchtet muss, ist die doch mittlerweile beachtliche Konkurrenz durch Deliveroo, Liferando und Co.
Wann genau UberEats in Deutschland an den Start geht, ist bisher noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass sich das Unternehmen auf den Weg macht mit einem neuen Geschäftsmodell den deutschen Markt zu erobern.
Kürzlich erhielt der Fahrdienst-Vermittler eine dicke Geldspritze aus Saudi Arabien. Der staatliche Investmentfonds PIF beteiligte sich mit 3,5 Milliarden US-Dollar (3,1 Milliarden Euro) an der letzten Finanzierungsrunde des Unternehmens.




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