Mutmacher des Tages 06.04.2020, 15:01 Uhr

So will das Start-up "YouSellWeSend" Einzelhändler retten

Hinter unserem "Mutmacher des Tages" stecken Unternehmer, die zeigen: Eine Krise birgt auch das Potenzial für Neues und Kreatives - kurzum: für Ideen, die Mut machen. Heute zeigen wir, wie das Start-up "YouSellWeSend" Einzelhändler retten will.
(Quelle: YouSellWeSend)
Die Corona-Krise hat große Auswirkungen auf den stationären Handel und bedroht die Existenz vieler Einzelhändler. Denn derzeit dürfen in Deutschland fast ausschließlich Lebensmittelgeschäfte und Drogerien öffnen. Um stationäre Händler zu unterstützen, bietet das Start-up "YouSellWeSend" eine Lösung an, mit der es  Händler bei ihrem Einstieg in den E-Commerce unterstützt.
Denn für viele ist nun das Internet der einzige Weg, ihre Waren zu verkaufen. "Dafür benötigen die Händler für den Anfang nur ein Shopsystem, wie beispielsweise Shopify oder WooCommerce", erklärt Henrik Gurtmann, Head of Operations bei YouSellWeSend.
Anschließend müssen die Waren der Händler in eines der YouSellWeSend-Partnerlager gebracht werden. Die Anbindung der Lager an den neuen Online Shop des Händlers erfolgt kostenfrei und sei innerhalb weniger Tage realisierbar. Die schnelle Umsetzung ist in der aktuellen Situation für zahlreiche Händler entscheidend.

Keine negativen Konsquenzen

Wird nun Ware über den Online Shop bestellt, werden diese Bestellungen in Echtzeit an das Lager weitergeleitet. Dieses übernimmt die Verpackung sowie den Versand der bestellten Produkte, inklusive der Erstellung einer Trackingnummer.
"Unser Unternehmen verwaltet die Lagerflächen im YouSellWeSend Partnernetzwerk zu standardisierten Konditionen. Dabei werden all unsere Partnerlager mit unserer selbst entwickelten Fulfillment-Software ausgestattet. Sollte es also trotz unserer strengen Sicherheitsmaßnahmen in einem der Lager dazu kommen, dass es aufgrund von Quarantänemaßnahmen geschlossen wird, so wird die Ware in eines unserer Partnerlager transferiert. Die Abwicklung der Waren verläuft dort identisch", erläutert Gurtmann. 
 
Damit soll der Einstieg in den Online-Handel für stationäre Händler schnell und einfach funktionieren und auch im Fall einer Lagerschließung keine negativen Konsequenzen haben.



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