AmazonWorld News KW 19 08.05.2019, 08:59 Uhr

Prime-Versand durch Verkäufer ins Ausland startet

Amazon testet Prime-Versand durch Verkäufer nach Frankreich und Großbritannien / Wie Hersteller ihre Marke mit A+Content optimal darstellen / Das kurze Leben von Eigenmarken auf Amazon / Amazon feuert schwangere Logistik-Mitarbeiterinnen 
(Quelle: shutterstock @MIND AND I)
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AMAZON MARKETPLACE

Amazon testet Prime-Versand durch Verkäufer nach Frankreich und Großbritannien: Deutsche Amazon-Marktplatzhändler können ihre Exporte ins Ausland künftig noch mehr ankurbeln. Denn Amazon will schon diese Woche in einem ersten Piloten ausloten, wie sich der "Prime-Versand durch Verkäufer" nach Frankreich und Großbritannien gestalten lässt. Wie der Facebook-Gruppe "Multichannel-Rockstars" zugespielt wurde, hat Amazon bereits erste Gespräche mit Händlern geführt. Die Angebote sollen auf den lokalen Marktplätzen erscheinen und über die Prime-Vorlage verbunden werden, so dass im Angebot das Prime-Logo erscheint. Als verlässliche Versender empfiehlt Amazon DPD und DHL Express. >>>Amazon-Watchblog
Wie Hersteller ihre Marke auf Amazon mit A+Content optimal darstellen: Wer auf Amazon.de nach dem Suchwort „Gucci“ sucht, erzeugt über 30.000 Suchtreffer – und das obwohl die Luxusmarke ihre Produkte gar nicht auf Amazon vertreibt. Das Beispiel illustriert, wie groß das Problem der Produktfälschungen auf dem weltgrößten Online-Markplatz ist. Hersteller, die ihre Produkte auf Amazon listen, kommen deshalb nicht darum herum, ihre Marke zu schützen. Ein Werkzeug im Kampf gegen Produktfälscher ist der „A+ Content“ - ausführliche Produkt-und Markenbeschreibungen, die nur Herstellern zur Verfügung stehen. Doch die nutzen das Tool viel zu oft nur ungenügend aus. >>>Marktplatz1-Blog
Das kurze Leben von Eigenmarken auf Amazon: In manchen besonders stark nachgefragten Amazon-Kategorien dominieren Eigenmarken-Anbieter die Suchergebnis-Listen. Doch das Leben in den Top 100 der Suchergebnisse beispielsweise für "Kopfhörer" ist hart: Sieben neue Produkte pro Monat schaffen es durchschnittlich auf die vordersten Suchergebnisseiten - und verdrängen damit sieben bisherige Top 100-Kandidaten. Das heizt die Preisspirale kräftig an.>>>Marketplace Pulse

AMAZON LOGISTICS

Liefereinschränkungen bei Amazon Fresh: Der Online-Supermarkt liefert frische Lebensmittel in einigen Bezirken Berlins derzeit nur morgens und abends. Aus wirtschaftlicher Sicht ist diese Strategie nachvollziehbar. Doch das Fresh-Versprechen der „flexiblen Lieferoptionen von Montag bis Samstag“ gilt damit derzeit nicht für alle Kunden, die monatlich rund 10 Euro zusätzlich für den Dienst zahlen sollen. >>>Supermarktblog
Frühestens in zehn Jahren werden Bestellungen vollautomatisch abgewickelt: Das sagen nicht irgendwelche klassischen Handelshäuser, sondern der Chefaufseher über Amazons Logistikroboter-Crew, Scott Anderson. Der könnte bei diesen Worten allerdings auch die Gewerkschaften im Hinterkopf haben. >>>Reuters.com
Amazon tut sich schwer mit schwangeren Logistikmitarbeiterinnen: Sieben Frauen klagten vor Gericht gegen Amazon, weil ihr Arbeitgeber sie nach der Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft feuerte. CNET hat sich die Akten angesehen. >>>CNet.com

AMAZON BUSINESS

Amazon will US-Publishern die internationale Expansion vergolden: Der E-Commerce-Riese verhandelt einem Bericht von Vox.com zufolge aktuell mit großen amerikanischen Publishern wie der New York Times oder BuzzFeed. Sie sollen ihre internationale Präsenz ausbauen - und dafür finanzielle Schützenhilfe von Amazon erhalten, heißt es. Offenbar geht der Händler davon aus, das eigene Geschäft massiv steigern zu können, wenn die US-Publisher mehr Leser außerhalb der USA erreichen würden. >>>wuv.de
Warren Buffett steigt bei Amazon ein: Der legendäre US-Investor Warren Buffett hat sich mit seinem ebenso legendären Fonds-Vehikel Berkshire Hathaway beim E-Commerce Giganten Amazon.com Inc.  eingekauft - zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte. >>>IT Times
Das Amazon von morgen: Die jüngste Transparenzoffensive im Shareholder-Letter, der heterogene Mix an Geschäftsfeldern und das über dem Unternehmen hängende Damokles-Schwert der Regulierung werfen alle für sich die Frage auf: Steht Amazon vor den größten Veränderungen seiner 25-jährigen Geschichte? Jochen Krisch und Marcel Weiß diskutieren in den neuesten Exchanges den aktuellen Stand bei Amazon. >>>Exciting Commerce
Bundesjustizministerin droht Amazon wegen Alexa-Aufzeichnungen mit "empfindlichem Bußgeld": Katarina Barley hat Amazon zur Einhaltung der europäischen Datenschutzregeln aufgefordert. Beim Einsatz des Sprachassistenten sieht sie Mängel, die inakzeptabel seien. >>>Handelsblatt.com

AMAZON ZAHLEN

Waren im Wert von 2,5 Milliarden Euro exportierten kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland 2018 über Amazon. Das entspricht einer Steigerung von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Marktplatzchef Markus Schöberl nutzt die Zahlen, um zu argumentieren, dass Amazon kein Monster sei, sondern KMUs von der Plattform profitieren würden. >>>Nau.ch

AMAZON O-TON

"Wenn man eine Meldung verschickt, erhält man von Amazon eine automatische Rückmeldung, die eine Antwort innerhalb von 1 bis 2 Werktagen verspricht. Die Praxis sieht allerdings ganz anders aus. Amazon entfernt die rechtsverletzenden Listungen nicht ohne weiteres. Häufig bekommen wir zu hören, dass unsere Anfrage „unvollständig“ ist, oder dass die betreffende Marke „ungültig“ oder nur „beschreibend“ ist, obwohl es sich um eine eingetragene Marke handelt."
Laure Bourdeau vom Markenschutz-Spezialisten EBRAND Services beklagt den mangelhaften Markenschutz auf Amazon. Auch die vor einem Jahr eingeführte verbesserte Markenregistrierung Brand Registry 2.0 habe die Lage kaum verbessert. >>>shopanbieter.de



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