AmazonWorld News KW16 17.04.2019, 09:38 Uhr

Was die neuen Amazon-Zahlen bedeuten

Die spannendsten Erkenntnisse aus den neuen Amazon-Zahlen / Ändert Amazon eigenständig Artikel-Überschriften? / Flut von Fake-Bewertungen wächst stetig an / Amazon liefert vom Händler-Lager direkt zum Kunden / Verdi bestreikt Amazon vor Ostern
(Quelle: shutterstock @MIND AND I)
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AMAZON MARKETPLACE

Die spannendsten Erkenntnisse aus den neuen Amazon-Zahlen: Mit der Offenlegung der Marktplatzumsätze hat Amazon Ende letzter Woche neue Transparenz in den Markt gebracht. Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen für Amazon und für den Markt? Jochen Krisch und Mark Steier haben sich die Zahlen genauer angesehen. >>>Exciting Commerce; >>>Wortfilter
Ändert Amazon eigenständig Artikelüberschriften? Im Januar kam Amazon mit einer neuen Idee um die Ecke: Das Unternehmen will die vom Händler übermittelten Produktbeschreibungen künftig nur noch als Vorschläge betrachten. Die Ankündigung des Unternehmens deutete darauf hin, dass es sich selbst Schreibrechte an den Beschreibungen einräumen will. Jetzt lässt Amazon der Ankündigung offenbar Taten folgen: Ein Händler berichtete, dass Amazon ohne Ankündigung den Titel eines seiner Angebote geändert hat. >>>Onlinehändler-News
5-Sterne-Bewertungen fluten Amazon: Die britische Konsumentenschutz-Gruppe Which? hat davor gewarnt, dass Amazon aktuell von gefälschten 5-Sterne-Bewertungen regelrecht überflutet werde. Vor allem No-Name-Produkte würden seit einiger Zeit massenhaft unverifizierte, aber strahlende Reviews ansammeln. Von 12.000 von Which? geprüften Bewertungen seien 87 Prozent höchstwahrscheinlich gefälscht. >>>BBC
Amazons eigenwillige Gerichtsbarkeit verstehen: Wenn Amazon entscheidet, das Verkäuferkonto zu sperren, fühlen sich viele Händler dem Onlineriesen hilflos ausgeliefert. Kein Wunder: Amazon ist Ankläger, Richter und Henker zugleich. Immerhin kann der bestrafte Händler gegen Amazons Urteil Berufung einlegen. Dabei gilt es allerdings einiges zu beachten. >>>Etailment.de

AMAZON EXPERTS

Dynamisches Repricing und FBA-Analyse: Über 100.000 Online-Händler nehmen am Angebot von Amazon Deutschland teil. Rund 45 Prozent davon versenden ihre Ware via Fulfillment by Amazon (FBA). Doch wie können Verkäufer vom Wachstum des Internet-Riesen profitieren und den eigenenen Erfolg ankurbeln? Das gelingt mit der Automatisierung der Arbeitsprozesse, rät Igor Branopolski von SellerLogic. >>>AmazonWorld Convention Experten-Blog

AMAZON LOGISTICS

Amazon liefert vom Händler-Lager zum Kunden: Amazon baut seine Logistik-Dienste in den USA weiter aus und bietet Online-Händlern an, Bestellungen von ihrem Lager direkt zum Kunden zu liefern. "Amazon Shipping" kommt so ohne Fulfillment Center aus. >>>Amazon-Watchblog.de
Verdi bestreikt Amazon vor Ostern: Die Gewerkschaft Verdi hat rund um das Ostergeschäft Streiks beim Online-Händler AmazonCloud-Plattformen treiben Digitalisierung angekündigt. An den Standorten Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen legten die Beschäftigten bereits in der Nacht zum Montag die Arbeit nieder, die Streiks sollen bis Donnerstag andauern. Im hessischen Bad Hersfeld soll die Arbeit bis Dienstag ruhen, in Koblenz in Rheinland-Pfalz am Montag. >>>Tagesspiegel.de
Amazon kauft weiter bei Robotern zu: Laut eines Berichts, der TechCrunch vorliegt, hat Amazon ein Startup mit dem Namen Canvas Technology aufgekauft. Das Unternehmen aus Colorado ist auf Roboter-Technologien spezialisiert und entwickelt zurzeit Lagerroboter. >>>Mobilegeeks.de
Amazon führt in Pforzheim neues Hochregallager ein: Das Logistikzentrum in Pforzheim ist Amazons Referenz für sperrige Artikel. "Alles, was größer als ein Schuhkarton ist, geht von hier raus", erklärt Standortleiter Alexander Bruggner. Ende Juni soll ein neues Hochregallager mit Schmalganghochregalen (Very Narrow Aisles) fertig sein. Dadurch können laut Bruggner zwei Millionen zusätzliche Artikel auf derselben Fläche eingelagert werden. >>>PZ-News.de

AMAZON BUSINESS

Italienische Kartellbehörden überprüfen Amazon: Der US-Online-Versandhändler Amazon gerät in Italien ins Visier der Kartellbehörde. Diese leitete eine Untersuchung gegen Amazon wegen des Verdachts auf Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung ein, teilte die Behörde in einer Presseaussendung mit. Amazon nutze seine Führungsposition auf dem italienischen Markt aus, um Händler zu zwingen, seine Logistikdienstleistungen zu nutzen. >>>derStandard.at

AMAZON ZAHLEN

Rund 15.000 in Deutschland aktive Marktplatz-Händler aus China, Hongkong, Taiwan und Macau haben sich nach Angaben des Bundesfinanzministeriums beim zuständigen Finanzamt Berlin-Neukölln inzwischen registriert. Am kommenden Montag endet eine vom Bund zugestandene Übergangsfrist für Registrierungen. >>>Tagesspiegel.de

AMAZON O-TON

"Otto ist in Europa die einzige Alternative zu Amazon."
Der  Versandhändler Otto ist der größte Konkurrent von Amazon. Im Interview mit "Business Insider" erklärt Michael Otto, langjähriger Chef und heutiger Aufsichtsratsvorsitzender des Hamburger Unternehmens, wie sich Umweltschutz und Unternehmertum vereinbaren lassen, wo es die spannendsten Startups gibt und mit welcher Strategie sich Otto im Konkurrenzkampf mit Amazon behaupten will. >>>Business Insider


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