Kassenloses Einkaufen 21.11.2019, 09:33 Uhr

Amazon plant erstmals auch größeren Supermarkt

Amazon eröffnete bisher knapp zwei Dutzend kassenlose Supermärkte in den USA unter der Marke "Amazon Go". Sie haben meist das Format eines größeren Tankstellen-Shops. Jetzt sollen größere Supermärkte sowie temporäre Pop-Up-Stores in Planung sein.
(Quelle: Amazon )
Amazon will laut Kreisen seine Technologie zum Einkaufen ohne Kassen auch in größeren Supermärkten sowie temporären Pop-Up-Stores einsetzen. Erste Läden dieser Kategorien könnten Anfang 2020 bekanntgegeben werden, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine informierte Person.
Die Technologie, bei der Kameras und anderen Sensoren registrieren, welche Artikel ein Kunde aus dem Regal nimmt, könne unter Lizenz auch an andere Einzelhändler angeboten werden.

Das Konzept

Aus den Läden geht man einfach raus, die mitgenommenen Artikel werden kurz darauf abgerechnet. Der Konzern eröffnete bisher knapp zwei Dutzend solcher Geschäfte in den USA unter der Marke "Amazon Go". Sie haben meist das Format eines größeren Tankstellen-Shops.
Früheren Berichten zufolge war es zunächst eine Herausforderung für das System, eine größere Zahl von Leuten im Blick zu behalten. Nun werde das System in einer rund 960 Quadratmeter großen Supermarkt-Fläche in Seattle getestet, schrieb Bloomberg.
Amazon gehört auch die Bio-Supermarkt-Kette Whole Foods. Sie wird bisher ganz klassisch mit Kassen betrieben - Kunden von Amazons Abo-Dienst Prime bekommen aber zum Teil Rabatte.



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