AmazonWorld News 35 28.08.2019, 08:00 Uhr

Amazon will 15 Milliarden Dollar in die Unterstützung von KMUs investieren

New Yorker verklagt Amazon / Amazon investiert 15 Milliarden Dollar in die Unterstützung von KMUs / Marktplatzhändler leiden noch immer unter der Preisparitätsklausel / Was Listing-Optimierung für Amazon kostet / Plastikverpackungen von Amazon verärgern Umweltschützer
(Quelle: Shutterstock / Mind and I)
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AMAZON MARKETPLACE

New-Yorker-Chef verklagt Amazon: Der Braunschweiger Modeunternehmer Friedrich Knapp will sich erneut mit dem E-Commerce-Riesen anlegen. Er sieht nicht ein, dass bei ihm "quasi wöchentlich Kontrollen stattfinden, während Amazon & Co. den Markt ungehindert mit unverzollter und unversteuerter Ware fluten können." Bei einer Testbestellung von 20 Textilien über den Marktplatz aus China habe kein einziges dem Textilkennzeichnungsgesetz entsprochen und sei daher nicht verkehrsfähig, sagte er. Eine Studie des "Wall Street Journal" gibt ihm recht. Auch sie sieht Tausende unsichere, falsch gekennzeichnete oder verbotene Produkte auf dem Marktplatz. >>>Presseportal
Amazon unterstützt seine Händler mit Milliarden: Der Marktplatzbetreiber greift tief in die Tasche, um seine Handelspartner zu stärken: 15 Milliarden US-Dollar investiert der Online-Gigant, um unabhängige kleine und mittlere Unternehmen mit Software-Tools auf seiner Plattform zu unterstützen und deren Umsätze zu steigern. Internationale Medien kritisieren das Vorgehen als "Charme-Offensive". >>> Lebensmittel Zeitung
Amazon-Preisparität durch die Hintertür: Auf Druck des Bundeskartellamts strich Amazon bereits Ende 2013 sämtliche Klauseln aus seinen AGB, mit denen Händler dazu verpflichtet wurden, ihre Waren auf Amazon im Vergleich zu anderen Verkaufskanälen am günstigsten anzubieten. In diesem April flog die Klausel auch aus den US-amerikanischen Händler-Statuten. Also alles gut? Allen Versprechen gegenüber den Kartellämtern gestaltet sich der Händler-Alltag auf Amazon leider weiterhin ganz anders. >>>Shopanbieter
Aufstieg und Fall einer Marke auf Amazon: Die wahre Geschichte des kometenhaften Aufstiegs und ebenso dynamischen Falls einer Marke auf Amazon zeigt: Ohne Strategie ist Amazons Marktplatz gefährlich für Händler und Hersteller. Wie man es richtig anpackt, erläutert ibusiness. Wie man sich unabhängiger von Amazon macht, erläutern wir - am 26. September auf dem Multichannel-Day in Köln. >>>ibusiness.de / Multichannel-Day 
Viel Bürokratie im Kampf gegen Umsatzsteuerbetrug: Onlinemarktplätze müssen künftig haften, wenn Händler keine Steuer zahlen. Doch dafür mutet der Staat den Digitalunternehmen ein analoges, sehr aufwendiges Verfahren zu. >>>Handelsblatt.com

AMAZON EXPERTS

So geht SEO für Amazon Business: Der B2B-Marktplatz des E-Commerce-Riesen bietet viele Chancen für Online-Händler mit B2B-Fokus und wächst nicht ohne Grund rasant. Es lohnt sich also, das Thema SEO für einen erfolgreichen Verkauf und ein positives Geschäftswachstum anzugehen. >>>Marconomy
Sechs Hebel für effizientes Amazon-Marketing: Passivität ist keine Option! Welche sechs Strategien Hersteller auf Amazon erfolgreich machen, zeigt Gregor Arentz von der Digitalagentur Cocomore. >>>Onlinemarketing.de
Welche Amazon-Strategie zu wem passt: Die eine, universell richtige Strategie, um auf Amazon zu verkaufen, gibt es nicht. Die Wahl des richtigen Verkaufsmodells ist jedoch ein erfolgskritischer Faktor in jeder ganzheitlich geplanten Distributionsstrategie. Ralf Richter, Ex-Amazon-Manager und Geschäftsleiter bei Plan.Net Performance, beleuchtet in einem Gastbeitrag die Optionen. >>>Etailment.de
Wie teuer darf Listing-Optimierung sein? Online-Händler haben häufig keine Vorstellung, wie aufwendig eine Listing-Optimierung auf Online-Marktplätzen ist. Mit 500 Euro ist es dabei nicht getan, grantelt Mark Steier auf Wortfilter.de. Pro ASIN können schnell acht Stunden zusammenkommen. Und ein Stundensatz von 125 Euro ist eher am unteren Rand der Spanne zu sehen. >>>Wortfilter.de

AMAZON LOGISTICS

Plastik statt Pappe - Amazon setzt auf leichte Päckchen: Für kleinere Bestellungen hat der Logistikriese neuerdings Folien aus Kunststoff statt Papierumschläge eingeführt. Das zuvor in Großbritannien und den USA in die Kritik geratene neue Verpackungsmaterial werde "seit einigen Monaten" auch in Sendungen an deutsche Kunden verwendet, bestätigte ein Konzernsprecher. >>>manager magazin 
Amazon plant neue Verteilzentren in Nürnberg und Bad Oldesloe: Bisher gibt es in Bayern nur ein Verteilzentrum in München. Jetzt kommt ein weiteres in Nürnberg hinzu. Dort werden Amazon-Pakete ankommen, die von Lieferpartnern abgeholt und an den Kunden zugestellt werden. Rund 90 Arbeitsplätze sollen in Franken entstehen. Auch in einem Gewerbegebiet in Bad Oldesloe plant der E-Commerce-Riese ein neues Verteilzentrum mit 150 Arbeitsplätzen. Es wäre das zweite in Schleswig-Holstein. >>>Frankenpost.de / LN Online
Amazon sucht Fahrer über eBay: Ganze fünf Seiten füllen die Suchergebnisse auf dem Marktplatz, wenn man "Amazon Paketzusteller" oder "Amazon Kurierfahrer" in den Suchschlitz von eBay eingibt. Genau hingeschaut vergibt Amazon Logistics offensichtlich viele Fahrten/Touren auch an Subunternehmer. Denn die meisten Stellenangebote stammen von Amazon unabhängigen Dienstleistern. >>>Wortfilter.de

AMAZON BUSINESS

Warum DHL auf Distanz zu Amazon geht: Es ist ein echter Paradigmenwechsel, den DHL da vollzogen hat - und der nun für die Kunden sichtbar wird. Die Pakettochter der Deutschen Post liefert künftig keine frischen Lebensmittel für den Onlineversender Amazon mehr aus. Das "manager magazin" lotet das komplizierte Verhältnis zwischen DHL und Amazon aus. >>>manager magazin 
Amazon lässt sich von Walmart in die Suppe spucken: In Sachen Online-Lebensmittelhandel scheint der E-Commerce-Riese besiegbar. Der größte Kontrahent: Walmart. Der gewinnt gegenwärtig mehr Online-Food-Kunden als der Herausforderer. Die massiven Investitionen tragen offenbar Früchte. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)
Amazon Fresh expandiert in den USA: Während man in Deutschland gerade nach dem Rückzug von DHL über den Erfolg von Amazon Fresh rätselt, baut der E-Commerce-Riese in den USA seine Tätigkeiten weiter aus. Künftig ist der Lebensmittel-Lieferdienst auch für Prime-Kunden in Houston, Minneapolis und Phoenix verfügbar. >>>TechCrunch
Amazon blickt in die Zukunft: Die Amazon-Tochter AWS, die seit Jahren als Wachstumswunder innerhalb des Konzerns gilt, hat mit Amazon Forecast einen neuen Dienst vorgestellt. Wer ihn nutzt, soll Informationen zu Produktnachfrage und -verkauf, Infrastrukturbedarf, Energiebedarf und Personalbestand erhalten. >>>deraktionaer.de
Amazon eröffnet größten Campus - in Indien: Jeff Bezos hat versprochen, 5,5 Milliarden US-Dollar (rund 4,97 Milliarden Euro) in das indische Wachstum zu stecken und macht damit ernst: Sein Konzern hat in Hyderabad am Mittwoch den bislang größten globalen Campus eröffnet, der eine Bürofläche von 167.000 Quadratmeter bietet und 15.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Dies entspricht etwa einem Viertel von Amazons 62.000 Vollzeitbeschäftigten in Indien. >>>Fashion United
Wie Amazon die Polizei von Ring überzeugt: Fast 250 Polizeidienststellen in den USA haben sich dem Programm "Amazon's Ring Neighbors" angeschlossen, einer App zur Überwachung der Nachbarschaft. Mehr als ein Jahr verbrachte Ring damit, die Polizeidienststelle Chula Vista in Kalifornien zu überzeugen - mit Rabatt-Angeboten, Gruppendruck und zahlreichen E-Mails. >>>CNet
Amazon belohnt Angestellte mit Rockkonzert: Der Online-Händler hat in Seattle eine Party für Mitarbeiter anlässlich des erfolgreichsten Amazon Prime Day aller Zeiten geschmissen. Im "CenturyLink Field Stadium" traten Musik-Stars wie Katy Perry und Rapper Lil Nas X auf. >>>Futurezone.at

AMAZON O-TON

"Amazon Fresh kränkt meinen Stolz als Stammkunde. Mit bestialischen Preiserhöhungen, ohne mich zu warnen."
Wiwo-Kolumnist Marcus Werner fühlt sich von den Amazon-Algorithmen gegängelt. In der Liste seiner regelmäßigen Bestellungen wurden Produktpreise erhöht. Einen Hinweis gab es nicht. Jetzt bestellt er wieder bei Rewe. >>>Wiwo.de



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