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H&M

Vorwurf von Verdi H&M soll gegen Datenschutzregeln verstoßen haben

shutterstock.com/Electric Egg
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H&M soll persönliche Daten von Mitarbeitern am Standort Nürnberg unerlaubt gespeichert haben. Das ist ein Vorwurf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Der zuständige Datenschutzbeauftragte ist informiert.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat dem Modehändler Hennes&Mauritz (H&M) Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen vorgeworfen. Dabei gehe es um unerlaubtes Speichern persönlicher Daten von Mitarbeitern am Standort Nürnberg.

H&M betreibt dort nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ein Call Center zur Abwicklung von Bestellungen mit rund 600 Mitarbeitern. Bei H&M hieß es am Mittwochabend, der Vorfall werde nach wie vor sehr ernst genommen. Der Schutz der persönlichen Daten der Mitarbeiter habe oberste Priorität.

Der zuständige Datenschutzbeauftragte sei informiert und der Vorfall "unverzüglich an die Aufsichtsbehörde für Datenschutz in Hamburg gemeldet" worden. Diese prüfe, ob die gespeicherten Daten den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Gespräche mit halb privatem Charakter

Darüber hinaus stehe H&M mit allen betroffenen Mitarbeitern in Austausch. Die Daten seien gesichert und lägen der Aufsicht vor: "Sie bleiben unangetastet bis zum Abschluss der Prüfung durch die Aufsichtsbehörde." Alle Mitarbeiter, die Einsicht anfordern, erhalten diese laut H&M uneingeschränkt.

Eine Verdi-Sprecherin sagte, die Mitarbeiter seien von Vorgesetzten zu Gesprächen gebeten worden, die teilweise einen halb privaten Charakter gehabt hätten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse seien ohne das Wissen der Mitarbeiter gespeichert worden.

Die Praxis sei erst bekannt geworden, nachdem einer der Vorgesetzten die Mitschriften auf einem öffentlich zugänglichen Laufwerksordner abgelegt habe.

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