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Bezahlen mit dem Smartphone
Digitaler PoS 10.01.2023
Digitaler PoS 10.01.2023

Mobile Payment Studie: Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch geht besonders schnell

Shutterstock/Gorodenkoff
Shutterstock/Gorodenkoff

Wer es an der Kasse eilig hat, sollte das Smartphone oder die Smartwatch zücken. Eine Zahlung dauert hier durchschnittlich 14 Sekunden, wie eine Erhebung der Deutschen Bundesbank zeigt.

Bezahlen an der Ladenkasse geht mit dem Smartphone oder der Smartwatch einer Studie zufolge besonders schnell. Eine Zahlung dauert hier durchschnittlich 14 Sekunden, wie aus einer Erhebung der Deutschen Bundesbank hervorgeht. Beim Einkauf mit Scheinen und Münzen sind es demnach im Schnitt 18,7 Sekunden, kontaktlose Kartenzahlungen brauchen 19,3 Sekunden. Beim kontaktlosen Bezahlen müssen Verbraucher ihre Karte nicht in ein Lesegerät stecken, sondern nur an das Terminal halten. Kontaktlose Zahlungen machen mittlerweile mehr als drei Viertel aller Zahlungen mit Plastikgeld aus.

Besonders schnell ist das kontaktlose Bezahlen mit der Karte, wenn keine Geheimnummer (PIN) oder Unterschrift erforderlich ist. Der Vorgang dauert in diesem Fall im Schnitt 15,2 Sekunden. Bei Beträgen bis 50 Euro ist bei der Girocard keine Authentifizierung nötig. Bei Eingabe der PIN-Nummer oder einer Unterschrift wurden im Schnitt 23,3 Sekunden gemessen.

Je höher der Betrag ist, desto länger dauert das Bezahlen

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Je höher der Betrag ist, desto länger dauert das Bezahlen. Das gilt vor allem für Bargeld. Beträge unter 10 Euro werden im Schnitt in 15,2 Sekunden beglichen, bei Summen über 100 Euro sind es 32,9 Sekunden. Die Notenbank vermutet, dass kleinere Beträge häufiger passend bezahlt werden. Zudem dürften Banknoten ab 50 Euro intensiver auf Echtheit geprüft werden.

Bei Zahlungen mit Karte, Smartphone oder Smartwatch seien die Unterschiede zwischen den Summen weniger groß. Die technische Abwicklung hänge meist nicht vom Betrag ab. Unabhängig davon dauere es bei größeren Beträgen vermutlich auch deshalb länger, weil mehr Waren gekauft würden und der Bezahlvorgang häufiger durch das Einpacken unterbrochen werde, erläuterte die Bundesbank.

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