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Online-Shopping mit Smartphone und Laptop

Digital Life Index Eine schnelle Lieferung ist für die Mehrheit der Online-Käufer wichtig

Shutterstock/VAKS-Stock Agency
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Die Art und Weise, wie Verbraucher online shoppen, verändert sich. Und die Ansprüche steigen: Eine Studie von Publicis Sapient zeigt, dass sich die meisten Kunden eine schnelle Lieferung wünschen - nicht-vorrätige Produkte sorgen dagegen für Frust.

Im Rahmen des Digital Life Index hat das Beratungshaus Publicis Sapient die Zukunft des Handels, die Rolle digitaler Experiences sowie die sich verändernde Einkaufsgewohnheiten untersucht.

E-Commerce wächst weiter

Die Studie zeigt, dass die deutschen Konsumenten regelmäßig online einkaufen: 51 Prozent mindestens einmal pro Woche, 8 Prozent shoppen täglich und 5 Prozent mehrmals täglich im Netz. In Deutschland nutzen die Verbraucher dabei einen Mix aus Devices - 52 Prozent verwenden Desktop-Computer oder Laptops, 39 Prozent Smartphones und 9 Prozent Tablets.

Die große Mehrheit (92 Prozent) der befragten Deutschen gab an, dass sie in Zukunft genauso viel oder mehr online einkaufen wird. Global geht ein Drittel der Befragten (32 Prozent) davon aus, dass sie in Zukunft mehr online einkaufen werden als heute - In Deutschland sind es 22 Prozent.

Websites von Einzelhändlern sind die am häufigsten genutzten Kanäle - 85 Prozent der Deutschen haben im ersten Halbjahr 2021 darüber eingekauft. Markenwebsites (23 Prozent), Online-Retailer-Apps (25 Prozent) und Social Commerce (16 Prozent) liegen dagegen weniger im Trend.

Schnelle Lieferung ist wichtigstes Kriterium

Eine gute User Experience ist dabei ausschlaggebend: Die Studie belegt, dass Verbraucher am liebsten bei Marken, die einen unkomplizierten Einkauf ermöglichen, shoppen. Schnelle Lieferungen sind für die meisten Kunden (60 Prozent) der wichtigste Faktor, gefolgt von leicht zu navigierenden Websites oder Apps (48 Prozent) und einfachen Rücksendemöglichkeiten (46 Prozent).

Für den größten Frust sorgen dagegen nicht-vorrätige Produkte (73 Prozent), schlechte Suchfunktionen (62 Prozent) und langsame Ladezeiten (60 Prozent). Und nur 38 Prozent der Befragten sind damit zufrieden, wie sich Produkte online an- und ausprobieren lassen.

Das hat Folgen für den Warenkorb: Zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) gaben an, dass sie ihren Online-Einkaufswagen aufgeben, wenn die Checkout-Prozesse schwierig oder verwirrend sind. Die Hälfte der Befragten sagte zudem, dass sie eine Website oder Plattform wegen schlechten Designs nicht mehr nutzen würden.

Für die weltweite Studie wurden 9.300 Personen aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Dänemark, UK, USA, Kanada, Singapur, Thailand, Hongkong, Australien und den Vereinigten Arabischen Emirate zu ihren Präferenzen und Bedürfnissen befragt.

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