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indische Frau mit Kopftuch vor Holzwand

Online-Handel weltweit E-Commerce in Indien: Fashion und Flipkart

Shutterstock/szefei
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Die zunehmende Anzahl an Smartphone- und Online-Nutzern in Indien beflügelt auch den dortigen E-Commerce-Markt. Mode kaufen die indischen Online-Shopper am liebsten; die populärsten Shopping-Webseiten sind Amazon und Flipkart.

In Indien gibt es 471 Millionen Internetnutzer. Tendenz stark steigend. Die zunehmende Anzahl an Smartphone- und Online-Nutzern beflügelt auch den E-Commerce-Markt in Indien. Der Anteil der Online-Käufer an den Internetnutzern in Indien lag im Jahr 2017 bei rund 52 Prozent. 2022 soll sich dieser Anteil auf knapp 73 Prozent belaufen.

Laut einer Statista-Hochrechnung sind über 77 Prozent der E-Commerce-Nutzer in Indien zwischen 18 und 34 Jahre alt. Die Verteilung der Online-Käufer in Indien nach Einkommensgruppen zeigt, dass jeweils rund ein Drittel der indischen Online-Käufer der niedrigen, mittleren und hohen Einkommensgruppe angehören.

Fashion und Flipkart

Der durchschnittliche Erlös pro Nutzer (ARPU) im E-Commerce-Markt in Indien belief sich im Jahr 2017 auf rund 50,50 Euro. Der gesamte E-Commerce-Umsatz in Indien lag im Jahr 2017 bei rund 16,32 Milliarden Euro und soll nach einer Prognose auf knapp 46,4 Milliarden Euro im Jahr 2023 steigen.

Interessant: Mit rund 5,62 Milliarden Euro wurde der größte Umsatzanteil im Jahr 2017 im Segment Fashion erzielt. Im internationalen Vergleich ist der E-Commerce-Markt in Indien noch relativ klein - das Potenzial jedoch ist groß. Das zeigen Beispiele wie die Walmart-Tochter Flipkart, die neben Amazon zu den beliebtesten Shopping-Websites in Indien zählt.

Mit einem geschätzten Unternehmenswert von 11,6 Milliarden US-Dollar zählt Flipkart nach Bewertungen von Venture-Kapital-Firmen zu den wertvollsten digitalen Start-ups weltweit. Die Flipkart-App wurde bereits 93 Millionen Mal heruntergeladen.

Aber auch Meesho ist eine Erwähnung wert: Die App des E-Commerce-Unternehmens wurde bislang etwa 153 Millionen Mal heruntergeladen, und damit öfter als die indische Amazon-App. Meesho verkauft Produkte an Kleinhändler, die ihre Produkte wiederum über WhatsApp oder Instagram feilbieten.

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