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IAS-Studie Covid-19 verstärkt Online-Konsum und Bedeutung digitaler Werbung

Shutterstock.com/BestForBest
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Die Pandemie hat das Einkaufsverhalten der Deutschen verändert. Laut einer Studie von Integral Ad Science kaufen sie häufiger online ein, verwenden digitale Werbung zur Einkaufsrecherche und wünschen sich sichere, passende und kontextsensitive Werbeformate.

Im Rahmen des Reports "Pandemie-Effekte: Wie sich die Prioritäten im Konsumentenverhalten verändern" hat Integral Ad Science (IAS), ein Unternehmen im Bereich der digitalen Mediaqualität, untersucht, wie sich das Verhalten und die Ausgabegewohnheiten der deutschen Konsumenten in Hinblick auf die Lockerung der COVID-19-Beschränkungen verändern werden. Demnach kaufen sie stärker online ein und Marketer können ihre Zielgruppen ansprechen, indem sie sichere, passende und kontextsensitive Werbeformate ausspielen. Für den Report wurden im Juli diesen Jahres 528 Konsumenten in Deutschland online befragt.

Digitale Werbung relevanter für Produktrecherche

38 Prozent der befragten Verbraucher sind gemäß Report davon überzeugt, nach der Pandemie mehr Geld ausgeben zu wollen. 36 Prozent wollen es verstärkt in Erlebnisse und Dienstleistungen investieren. Von der neuen Ausgabebereitschaft könnten laut IAS insbesondere Advertiser profitieren, die auf Online-Werbung setzen. Denn 67 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, digitale Werbeformate nach der Pandemie stärker bei ihrer Recherche nach Produkten und Dienstleistungen berücksichtigen zu wollen. Relevant hierbei seien insbesondere Empfehlungen auf Basis der individuellen Verkaufshistorie (43 Prozent), kontextsensitive Werbung mit einem klaren inhaltlichen Mehrwert (39 Prozent) und die Sicherheit und Seriosität der Werbeumfelder (33 Prozent).

Deutsche Konsumenten kaufen häufiger online ein

Basierend auf den Studienergebnissen haben 92 Prozent der deutschen Konsumenten ihr Verbraucherverhalten während der Pandemie verändert: 56 Prozent kaufen häufiger online ein als früher, 45 Prozent kochen öfter selbst, 37 spielen Videospiele und 35 Prozent bezahlen verstärkt bargeldlos. An mindestens einer dieser Gewohnheiten wollen 79 Prozent der Befragten festhalten, unter anderem um Geld zu sparen (43 Prozent) und aus Bequemlichkeit (42 Prozent). Insbesondere wollen sie ähnlich wie jetzt weiter online shoppen (34 Prozent), zu Hause kochen (27 Prozent) und bargeldlos bezahlen (19 Prozent).

IAS rät Marken, ihre Digital-Strategien zu optimieren

"Die Pandemie hat das Einkaufsverhalten der deutschen Konsument*innen massiv verändert. Darauf müssen sich Marken frühzeitig einstellen und ihre digitalen Strategien gezielt optimieren, um nach Wegfall der Corona-Beschränkungen maximal erfolgreich zu bleiben", sagt Oliver Hülse, Managing Director CEE von IAS. "Sichere, passende und kontextuell relevante Online-Werbung wird in der neuen Normalität weiter an Bedeutung gewinnen, um die Konsument*innen performant anzusprechen und eine langfristige Kundenbeziehung aufzubauen. Entsprechende Werbeumfelder müssen dabei sowohl aus der Kontext- als auch aus der Sentiment-Perspektive betrachtet werden, um wirklich zu den Konsument*innen durchzudringen und die nach der Krise dringend benötigten Umsätze weiter anzukurbeln."

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