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Kurseinbruch Windeln.de schwächelt

shutterstock.com/Photocrea
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Ein Jahr an der Börse - und nun ein böses Tief. Die Aktien von Windeln.de erlebten gestern eine Talfahrt. Schuld sind die derzeitigen Umsatzrückgänge in China.

Nach Rekordumsätzen in China im März und April dieses Jahres kam am gestrigen Mittwoch für Windeln.de das böse Erwachen: Die Aktie des deutschen Babyausstatters rutschte an der Börse um knapp ein Viertel auf 6,63 Euro. Grund: Das Umsatzwachstum in China stagniert.

Laut Wirtschaftswoche korrigierte das Unternehmen vor dem Börseneinbruch seine Umsatzprognose von einem 50-prozentigen Wachstum auf 30 Prozent, mit einem Gewinnplus von minus zehn bis zwölf Prozent statt sechs bis acht Prozent. Angesichts des stagnierenden Umsatzes veräußerten zahlreiche Aktieneigner ihre Wertpapiere.

Im März 2016 hatte es noch geheißen, dass Windeln.de seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 76 Prozent gesteigert hatte. Über die Hälfte des Umsatzes stammt dabei übrigens vom chinesischen Markt. Anfang Mai 2015 war Windeln.de überraschend an der Börse gestartet.


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