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Vor Börsengang Holtzbrinck beteiligt sich an Rocket Internet

Shutterstock.com/Nikitina Olga
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Holtzbrinck Ventures steigt direkt bei Rocket Internet ein. Der Investor tauscht die Anteile, die er bislang an sieben Töchtern hält, gegen einen entsprechenden Anteil am Inkubator selbst.

Rocket Internet bereitet seinen Börsengang vor. Um größere Anteile an seinen Töchterunternehmen zu halten, hat sich der Inkubator mit seinem Partner Holtzbrinck Ventures darauf geeinigt, dass dieser seine Beteiligungen an sieben Rocket-Internet-Firmen abgibt und im Gegenzug 2,5 Prozent an Rocket Internet direkt besitzt.

Holtzbrinck Ventures gibt seine Beteiligung an folgenden Firmen ab: an den Möbel- und Wohn-Shops Home24 und Westwing, am Kochbox-Versender HelloFresh sowie an den Mode-Shops Lamoda, Dafiti, Jabong und Namshi über die Holding-Gesellschaften BigFoot and BigCommerce. Andere Investments, unter anderem an Zalando, bleiben bestehen.

Für seine Beteiligung erhält Holtzbrinck Ventures neue Aktien in der gleichen Klasse wie die bisherigen Investoren Investment AB Kinnevik (18,1 Prozent) und Access Industries (8,3 Prozent) sowie PLDT (8,4 Prozent) und United Internet (10,4 Prozent), die erst im August eingestiegen sind.

Die Mehrheit, nämlich die verbleibenden 52,3 Prozent, gehören dem Global Founders Fund (früher: European Founders Fund) von Oliver Samwer, Marc Samwer und Fabian Siegel.

Rocket Internet ist seit Juli 2014 eine Aktiengesellschaft - mit Oliver Samwer als CEO. Möglicherweise schon im Herbst dieses Jahres will der Inkubator an die Börse. Der Wert des Unternehmens soll bei drei bis fünf Milliarden Euro liegen. Finanzvorstand ist Peter Kimpel, der zuvor bei der Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet hat, ebenfalls im Vorstand ist zudem Alexander Kudlich.

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