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WhatsApp rollt Kauf-Button weltweit aus

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WhatsApp, das hauptsächlich für den Chat mit Freunden und Familie genutzt wird, baut seine B2B-Angebote aus. So gibt es ab sofort weltweit einen Kauf-Button für Händler, über den Verbraucher Bestellungen direkt über WhatsApp abgeben können.

WhatsApp ist aus den Smartphones der Deutschen nicht mehr wegzudenken. Laut einer Studie von Audience Projects ist ein Leben ohne die App für die meisten Deutschen unvorstellbar geworden. Das gilt auch für die Kommunikation mit Unternehmen. Laut WhatsApp sollen bereits über 175 Millionen Menschen die Anwendung für Kontakte mit Firmen nutzen, Tendenz steigend.

Für Nutzer von WhatsApp Business gab es schon länger die Möglichkeit, Kunden Produkte über das Versenden von Fotos oder dem Katalog im eigenen Profil anzeigen zu lassen. Doch jetzt kommt eine Neuerung hinzu: Ein kleines Symbol erscheint für den Kunden sichtbar dort, wo früher der Button für den Video-Anruf war.

Über das kleine Schaufenster-Symbol kann der Kunde direkt beim Geschäftstreibenden seine Bestellung abgeben. Und der Kunde wird auch im Chatverlauf darüber informiert, dass die Bestellung erfolgreich eingegangen ist und wann sie voraussichtlich geliefert wird oder abgeholt werden kann. Gleichzeitig bleiben die schon bestehenden Funktionen wie das Chatten mit dem Kunden erhalten, sodass Kundenanfragen schnell beantwortet werden können.

Hilfe und Beratung von Zuhause aus

Bereits seit Januar 2018 steht WhatsApp Business Unternehmen offen. Besonders bei der Beratung kann die App nützlich sein. Die Pandemie ist für viele Konsumenten ein Anlass, Kontakte einzuschränken, sodass man notgedrungen auf andere Kommunikationswege ausweichen muss. Und auch in der stressvollen Weihnachts-Shopping-Zeit kann die neue Art der Kundenansprache beiden Seiten nützlich sein.

In den kommenden Monaten, so teilt das Unternehmen auf seinem Blog mit, will der Mutterkonzern Facebook seine Partnerschaften ausbauen, die es Unternehmen auch ermöglichen sollen, über Hosting-Dienste mit Kunden in Kontakt zu treten. Außerdem sollen Geschäftskunden künftig für einige der von WhatsApp und anderen Facebook-Diensten angebotenen Services zahlen müssen.

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