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Kunde kauft online bei Bergfreunde.de vor dem Computer

Online-Pure-Player Bergfreunde erreicht Rekordumsatz von über 200 Millionen Euro

Bergfreunde.de
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Der Online-Pure-Player Bergfreunde.de kann auch 2021 weiter wachsen: Das Unternehmen aus Kirchentellinsfurt erzielt einen Umsatzrekord von 203 Millionen Euro.

Dass es immer mehr Menschen raus in die Natur zum Outdoor-Sport zieht, macht sich beim Online-Fachhändler für Bergsport-, Kletter- und Outdoor-Ausrüstung Bergfreunde auch im zweiten Pandemiejahr positiv bemerkbar: Trotz Krise brummte das Geschäft.

Im Vergleich zum Vorjahr, als man einen Jahresumsatz von 155 Millionen Euro erreichte, kann sich das schwäbische Unternehmen, das zur US-amerikanischen Backcountry-Gruppe gehört, nun nochmals um 31 Prozent steigern und das Rekordergebnis von 203 Millionen Euro in die Bücher schreiben. "Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Outdoor-Produkten kombiniert mit fortgesetztem starkem E-Commerce-Wachstum bildeten die Grundlage für den Erfolg", erklärt Ronny Höhn, Geschäftsführer der Bergfreunde GmbH, den Erfolg. 

Human Resources

Diese positive Bilanz hat auch Effekte auf die Mitarbeiterzahl: Das Entwicklungsteam für den Online-Shop konnte im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent auf aktuell 34 Mitarbeiter aufgestockt werden. Deshalb will man auch in Zukunft weiter in das Thema Human Resources investieren: Ein hybrides Arbeitsmodell bestehend aus Präsenz-Arbeit und Home-Office soll die Attraktivität der Bergfreunde als Arbeitgeber weiter steigern. Insgesamt beschäftigt man am Verwaltungsstandort Kirchentellinsfurt und Logistikstandort Ergenzingen bei Tübingen 550 Mitarbeiter.

Nachhaltigkeit im Fokus

Zudem sieht sich Bergfreunde als führender Outdoor-Online-Händler in der Pflicht, mehr Verantwortung für den Einfluss auf die Umwelt zu übernehmen, und arbeitet stetig an der Reduzierung seines CO₂-Fußabdrucks: Durch den Anschluss an die Science Based Targets Initiative (SBTi) in 2021 hat man sich wissenschaftsbasierte Klimaziele gesetzt, die im Einklang mit dem Pariser Abkommen stehen.

Bis 2030 will das Unternehmen die direkten Emissionen um 70 Prozent gegenüber 2019 reduzieren und auch sicherstellen, dass 75 Prozent der Lieferanten sich bis 2026 ambitionierte, wissenschaftlich fundierte Klimaschutzziele setzen. "Wir sind überzeugt: Draußen ist die beste Zeit. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass eine intakte Umwelt insbesondere durch den Klimawandel stark gefährdet ist. Daher definieren wir Nachhaltigkeit als wichtigen, nicht-finanziellen Leistungsindikator. Wir sind uns unserer Verantwortung als Onlinehändler in der Outdoor-Branche bewusst und wollen daher einen wirksamen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten", erklärt Matthias Gebhard, Co-Geschäftsführer bei Bergfreunde. Zudem hat man bereits neun Mitstreiter aus dem europäischen Outdoor-Handel beim Thema Nachhaltigkeit im Rahmen des "Outdoor Retailer Climate Commitments" gefunden.
 
Auch der Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr sieht für die Bergfreunde sehr optimistisch aus: "Wir rechnen in diesem Jahr mit weiteren Chancen durch den Ausbau unseres Sortimentes sowie durch die kontinuierliche Verbesserung des Kauferlebnisses für die Kunden auf unseren Online-Shops. Ein besonderes Potenzial sehen wir dabei im Bereich unserer Eigenmarke, deren erfolgreiche Entwicklung wir weiter vorantreiben", so Höhn. Sämtliche Unternehmensbereiche sollen weiterhin massiv ausgebaut werden, mit Schwerpunkten in den Bereichen Technologie, digitales Marketing und Projektmanagement.

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