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Heimtierbedarf Katzenstreu-Nachfrage beschert Zooplus in der Corona-Krise gute Zahlen

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Die Geschäfte des Heimtierbedarf-Versenders Zooplus laufen glänzend. Aus einem Millionenverlust im letzten Jahr wurde jetzt ein satter Überschluss. Die Corona-Krise sorgt für steigende Nachfrage bei den Kunden, vor allem nach Streu und Futter

Der Onlinehändler für Haustiefbedarf Zooplus  hat im ersten Halbjahr dank gut laufender Geschäfte in der Corona-Krise auch unter dem Strich einen Gewinn erwirtschaftet. Der Überschuss bezifferte sich auf 7,8 Millionen Euro, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Dienstag in München bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Im Vorjahr hatte noch ein Fehlbetrag von 7,1 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Zooplus profitierte in der Pandemie von einer starken Nachfrage etwa nach Futter und Streu, da viele Menschen den Gang in Geschäfte mieden. Zudem verbesserte sich die operative Profitabilität deutlich. Während der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 862 Millionen Euro stieg, legte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar auf 29,4 Millionen Euro zu, nach 4,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Vor allem im zweiten Quartal kletterte das Ebitda rasant.

Wie bereits bekannt, hatten die Münchener ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr Mitte Juli zum wiederholten Mal angehoben. Demnach erwartet das Unternehmen beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) für 2020 mindestens 40 Millionen Euro, beim Umsatz traut sich Zooplus ein Wachstum um rund 240 Millionen Euro auf rund 1,77 Milliarden Euro zu. Der Ausblick wurde nun bestätigt

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