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Getnow

Münchner Start-up

Investor will insolventen Lebensmittellieferanten Getnow retten

facebook.com/getnow.de
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Getnow war im Oktober 2020 nach dem Scheitern einer Finanzierungsrunde das Geld ausgegangen, seitdem wird nicht mehr geliefert. Jetzt ist ein Retter gefunden: Das in München ansässige Start-up wird von LIS übernommen, einem Beratungsunternehmen für die Logistikbranche.

Gut drei Monate nach der Insolvenz des Online-Supermarkts Getnow ist ein Retter gefunden: Das in München ansässige Start-up wird von LIS übernommen, einem Beratungsunternehmen für die Logistikbranche. Das teilte Insolvenzverwalter Max Liebig mit.

Getnow war im Oktober nach dem Scheitern einer Finanzierungsrunde das Geld ausgegangen, seitdem wird nicht mehr geliefert. Die Kundschaft konnte in Berlin, München, Essen, Frankfurt, Hannover und Düsseldorf über Getnow Lebensmittel beim Großhändler Metro bestellen, die dann via DHL ausgeliefert wurden. Getnow will die Lieferungen in den nächsten Tagen wieder aufnehmen.

Zukunftspläne

Geschäftsführer Raik Scheffler schmiedet offenbar bereits Zukunftspläne für das gerade erst gerettete Unternehmen: "Den Relaunch von Getnow sehen wir als bewusste Möglichkeit, hier die nächste Entwicklungsstufe zu beschreiten, das bisherige Dienstleistungsportfolio in relevante Zukunftsmärkte weiterzuentwickeln und die Position unserer mittelständischen Unternehmensgruppe am Markt zu festigen und auszubauen", erklärte der Manager laut Mitteilung des Insolvenzverwalters.

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